Weltgesundheitsgipfel: Deutschland will Pharma-Produktion in Afrika stärken

Bewaffnete Konflikte bedrohen oft auch die Gesundheitsversorgung. Ein stärkeres Engagement in Afrika sei auch im deutschen Interesse, sagt die Entwicklungsministerin.

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Deutschland will die lokale Produktion von Impfstoffen und Medikamenten in Afrika stärken. Zum Auftakt des Weltgesundheitsgipfels in Berlin sagte das Entwicklungsministerium weitere Unterstützung für einen Fonds zu, der in afrikanische Pharmaunternehmen investiert. Bewaffnete Konflikte bedrohten die Gesundheitsversorgung in vielen Teilen der Welt, etwa in der Ukraine, im Nahen Osten oder in der Demokratischen Republik Kongo, sagte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD).

Die Betroffenen dürfe man nicht im Stich lassen. "Deshalb investiert Deutschland trotz schwieriger Haushaltslage auch weiterhin verlässlich in die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, in die Impfung von Kindern, in Aufklärung über Schwangerschaft und Verhütung sowie in die Sicherstellung der Selbstversorgung mit Medikamenten auf dem afrikanischen Kontinent. Das ist auch in unserem deutschen Interesse."

Ein Schwerpunkt des jährlich in Berlin stattfindenden Gipfels wird der jüngste Ebola-Ausbruch sein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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