Krankheit: WHO-Chef: Kämpfe erschweren Ebola-Behandlung im Ostkongo massiv

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist in der Provinz Ituri eingetroffen. Diese gilt als am schwersten von dem neuesten Ebola-Ausbruch betroffen.

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Die schwierige Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben des Generaldirektors der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, die größte Herausforderung im Kampf gegen Ebola. Der WHO-Chef war am Donnerstagabend in der Stadt Bunia in der Provinz Ituri eingetroffen. Diese gilt als am schwersten von dem neuesten Ebola-Ausbruch betroffen.

Allein im vergangenen Monat hätten Kämpfe rund 100.000 Menschen vertrieben. "Das macht es sehr schwierig, den Ausbruch einzudämmen", sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus in einer Übertragung, die auf der Plattform X geteilt wurde. Zuvor hatte er zu einem Waffenstillstand aufgerufen. Die WHO arbeite mit Partnern und Institutionen daran, klinische Studien zu Behandlungsmethoden zu beschleunigen, doch bis diese verfügbar seien, werde es noch einige Monate dauern, sagte der WHO-Chef und appellierte an die internationale Gemeinschaft, ihre finanzielle Unterstützung zu verstärken, damit Gesundheitspersonal mit den nötigen Hilfsgütern versorgt werden könne.

Weil es keinen exakt passenden Impfstoff und keine speziellen Medikamente gegen die kursierende Ebola-Variante gibt, kann die Infektionskette nur unterbrochen werden, wenn Infizierte unter höchsten Sicherheitsstandards behandelt werden und ihre Kontakte sich für drei Wochen isolieren. Aufgrund der Kämpfe ist dies für Kontaktpersonen von Infizierten jedoch nur schwer möglich. Bei der Provinz Ituri handelt es sich zudem um dicht besiedelte Bergbaugemeinden, was das Ansteckungsrisiko erhöht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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