Vor Einreise: USA: WM-Team der DR Kongo soll sich isolieren
Der Ebola-Ausbruch wirkt sich auf die Fußball-Nationalmannschaft der DR Kongo kurz vor der WM aus. Nun äußert sich der Leiter der WM-Task-Force im Weißen Haus zu dem Thema.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Fußball-Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der Weltmeisterschaft in den USA 21 Tage lang isolieren. Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, wie Andrew Giuliani, Leiter der Task Force des Weißen Hauses für die WM, beim Fernsehsender ESPN sagte. Bislang plant das Team, sein Quartier ab dem 11. Juni in Houston aufzuschlagen.
Die USA hätten dem Weltverband FIFA sowie der kongolesischen Nationalmannschaft und Regierung unmissverständlich mitgeteilt, dass das Team in Belgien eine abgeschottete Umgebung einhalten müsse, so Giuliani. Dort trainiert das Team derzeit und bestreitet zwei Vorbereitungsspiele.
Er betonte, die USA nähmen die Gesundheit und Sicherheit der Weltmeisterschaft äußerst ernst: "Wir möchten sicherstellen, dass auf diesem Wege nichts in unsere Nähe oder in die Nähe unserer Grenzen gelangt."
Aufenthalt in Kinshasa abgesagt
Unter der Woche hatte die DR Kongo wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des Landes bereits ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt.
Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. In der DR Kongo gibt es Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge inzwischen mehr als 700 Verdachtsfälle und fast 180 vermutete Ebola-Todesfälle. Einige Dutzend Fälle wurden bislang im Labor bestätigt.
Erstmals seit 1974 für WM qualifiziert
Alle Nationalspieler sowie der französische Trainer Sébastien Desabre leben und arbeiten außerhalb des zentralafrikanischen Landes, die meisten Profis stehen bei französischen Clubs unter Vertrag.
Die Demokratische Republik Kongo ist erstmals seit 1974 wieder bei einer WM dabei. In Gruppe K trifft das Team zunächst am 17. Juni in Houston auf Portugal. Weitere Gegner sind Kolumbien am 23. Juni im mexikanischen Guadalajara sowie Usbekistan am 27. Juni in Atlanta (jeweils Ortszeit).
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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