Wirken harmlos: Auf diese Krebs-Anzeichen sollten Sie sich regelmäßig abchecken
Hat sich bei ihrem Körper zuletzt etwas verändert, das Sie nicht so leicht erklären können? Das kann mitunter auf Krebs hindeuten. Auf welche konkreten Anzeichen Sie achten sollten, verraten wir Ihnen hier.
Von news.de-Redakteur Felix Schneider - Uhr
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- Bestimmte Symptome wie Husten oder Knötchen können auf Krebs hinweisen
- Der britische National Health Service (NSH) listet insgesamt 18 Symptome
- Eigenständige Checkups sind hilfreich, um die Erkrankung früh zu erkennen
Mehr Infos rund um Krebs finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Wer regelmäßig den eigenen Körper auf bestimmte Hinweise hin untersucht, erkennt möglicherweise früh genug Anzeichen für Krebs - und kann damit sein Leben retten. Besonders im Hinblick auf die aktuellen Zahlen wird diese Art der Vorsorge immer wichtiger: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Krebserkrankungen um insgesamt 13 Prozent gestiegen. Auf welche Anzeichen Sie verstärkt achten sollten, zeigen wir Ihnen hier.
Auf diese Krebs-Anzeichen müssen Sie achten
"Die frühzeitige Erkennung von Krebs ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung und zum Überleben", so Peter Johnson, Krebsdirektor des britischen National Health Services (NHS). "Das bedeutet, dass wir Menschen, bei denen neue Symptome auftreten, dazu auffordern müssen, sich sofort zu melden, sobald sie diese bemerken." Der Gesundheitsdienst NHS nennt insgesamt 18 Symptome, die auf Krebs hinweisen können. Bei zehn davon sollten Betroffene sich umgehend bei ihrem Arzt melden:
- unerklärliche Knoten oder Schwellungen am Körper
- Leberflecke, deren Farbe oder Form sich verändern oder die jucken oder bluten
- Blut im Stuhl
- Blut im Urin
- unerwartete oder unerklärliche Blutungen (beim Husten, beim Sex, außerhalb der Periode oder nach der Menopause)
- Kurzatmigkeit
- häufige Infektionen
- unerklärliches Schwitzen während des Schlafs
- unerklärlicher Gewichtsverlust
- unerklärliche blaue Flecken
Wer außerdem folgende Symptome länger als drei Wochen verspürt, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen:
- anhaltender oder veränderter Husten
- nicht heilende Wunden im Mund
- Bauch- und Verdauungsbeschwerden wie Unwohlsein oder Durchfall
- anhaltende Müdigkeit
- Sodbrennen oder Verdauungsprobleme
- ungewöhnlicher, blasser oder fettiger Stuhl
- unerklärliche Schmerzen
- anhaltender Blähbauch und Blähungen
Wie lässt sich das Risiko für Krebs verringern?
Ebenso wichtig wie regelmäßige Checkups im Hinblick auf körperliche Veränderungen sind vorbeugende Maßnahmen. Dabei kann ein gesunder Lebensstil maßgeblich das Krebsrisiko beeinflussen: Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung können Untersuchungen zufolge das Risiko deutlich senken. Außerdem Nichtraucher und Menschen, die keinen oder nur sehr wenig Alkohol zu sich nehmen, haben ein grundsätzlich geringeres Risiko. Auch Sonnenschutz bleibt bei der Prävention von Hautkrebs weiterhin wichtig.
Diese Faktoren haben Sie nicht im Griff
Während man bei den genannten Maßnahmen von modifizierbaren, also veränderbaren Faktoren spricht, gibt es auch Faktoren, die sich nicht steuern lassen. Dazu zählt etwa eine genetische Veranlagung für bestimmte Krebsarten, beispielsweise Brust- oder Eierstockkrebs. Auch Alter und Geschlecht sind Risikofaktoren, die Betroffene nicht beeinflussen können.
Zudem können Umwelteinflüsse wie Schadstoffe oder Strahlung das spätere Krebsrisiko erhöhen. Spontane Mutationen bei der Zellteilung passieren zufällig und lassen sich nicht verhindern - auch bei gesunder Lebensweise kann es einen also treffen.
Dieser Artikel wurde nach umfassender Recherche erstellt und ersetzt keinen ärztlichen Rat. Im Notfall sollten Sie immer einen Mediziner oder den Rettungsdienst um Hilfe bitten.
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sfx/gom/news.de
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