Lieferengpass bei NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Wie lange wird die Knappheit anhalten?

Zuletzt wurde im Jahr 2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Medikament NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 bezieht. Schon vor längerer Zeit war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!

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Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. (Foto) Suche
Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Bild: Adobe Stock / fizkes

Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Auch NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 ist aktuell betroffen.

Lieferengpass beim Medikament NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: "Unzureichende Produktionskapazitäten"

Die Meldung bezüglich des Lieferengpasses für das Medikament der Firma Roche Pharma AG bleibt vorerst bis zum 30.06.2027 gültig. Herausfordernd ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament eine hohe Relevanz für Krankenhäuser hat. Als Alternativpräparat für NEORECORMON® 5.000 I.E. wird jedoch vom Bundesinstitut NeoRecormon 5000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP6 - Einreichungsnummer: 2793449 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. In jedem Fall muss beachtet werden: Die Konsultation von Fachpersonal ist vor dem Kauf von Produkten unerlässlich.

Ob Qualitätsprobleme bei der Produktion bis hin zu Verpackungsproblemen: die Ursachen für die Lieferengpässe sind vielfältig. Für NEORECORMON® 5.000 I.E. teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten "unzureichende Produktionskapazitäten" mit.

NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Die Details zum Arzneimittel

NEORECORMON® 5.000 I.E. ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Epoetin beta von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:

  • Bösartige Neubildung, nicht näher bezeichnet
  • Anämie bei Prämaturität
  • Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens, nicht näher bezeichnet
  • Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
MedikamentNEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6
HerstellerRoche Registration GmbH
PZN08778093
WirkstoffEpoetin beta
Gültigkeitszeitraum09.06.2025 bis 30.06.2027
relevant im Krankenhausja
AlternativpräparatNeoRecormon 5000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP6 - Einreichungsnummer: 2793449
Begründung für den LieferengpassUnzureichende Produktionskapazitäten

(Stand der Meldung: 23.10.2025)

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Lieferengpässe in Deutschland aktuell - Ein Ende in Sicht?

Es ist unklar, ob im Fall NEORECORMON 5000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Besonders gefordert sind derzeit die Apotheken, die mit viel Improvisation auf die entsprechenden Engpässe zu reagieren versuchen. Bei manchem Medikament ist es etwa möglich, von der Packungsgröße abweichen oder Alternativen ausgeben. Im Großen und Ganzen scheint das zwar gut zu funktionieren, langfristig ist das aber natürlich keine Lösung. Immer wieder gibt es Vorschläge, um die Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu reduzieren. Das im Juli 2023 in Kraft getretene "Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung" hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 23.10.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++

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