Lieferengpass bei NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt im Jahr 2025 mitteilte, kommt es beim Arzneimittel NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 weiterhin zu Lieferengpässen. Schon vor längerer Zeit war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!

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Problematisch ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. (Foto) Suche
Problematisch ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. Bild: AdobeStock_drubig-photo

Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen ein zunehmend besorgniserregendes Problem. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Auch NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 ist aktuell betroffen.

Lieferprobleme beim Medikament NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: "Unzureichende Produktionskapazitäten"

Aktuell ist die Lieferengpassmeldung für das Medikament, vertrieben von Roche Pharma AG, im Zeitraum vom 21.07.2025 bis zum 30.06.2027 gültig. Das Lieferdefizit ist vor allem deshalb herausfordernd, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. Als Alternativpräparat für NEORECORMON® 4.000 I.E. wird jedoch vom Bundesinstitut NeoRecormon 4000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP1 - Einreichungsnummer: 2701080 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Unzweifelhaft ist aber: Vom Kauf anderer Präparate ohne die Beratung von entsprechendem Fachpersonal wird dringend abgeraten.

Ursachen für Lieferengpässe können insgesamt vielfältig sein und reichen von Produktionsproblemen bis hin zu regulatorischen Hindernissen. Im vorliegenden Fall teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten "unzureichende Produktionskapazitäten" mit. Außerdem ergänzt das Bundesinstitut dazu: "Shutdown for Annex I Implementation".

NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Die Details zum Medikament

Bei NEORECORMON® 4.000 I.E. handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Epoetin beta von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:

  • Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens, nicht näher bezeichnet
  • Bösartige Neubildung, nicht näher bezeichnet
  • Anämie bei Prämaturität
  • Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
MedikamentNEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6
HerstellerRoche Registration GmbH
PZN00364825
WirkstoffEpoetin beta
Gültigkeitszeitraum21.07.2025 bis 30.06.2027
relevant im Krankenhausja
AlternativpräparatNeoRecormon 4000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP1 - Einreichungsnummer: 2701080
Begründung für den LieferengpassUnzureichende Produktionskapazitäten

(Stand der Meldung: 23.10.2025)

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Verfügbarkeit und Ausblick

Ob es im Fall NEORECORMON 4000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 beim aktuell definierten Geltungszeitraum bleibt, kann derzeit nicht gesagt werden, da durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Engpass noch länger anhält.

Besonders gefordert sind derzeit die Apotheken, die mit viel Köpfchen auf die entsprechenden Engpässe reagieren müssen. Bei manchem Medikament ist es etwa möglich, von der Packungsgröße abweichen oder Alternativen ausgeben. Im Großen und Ganzen scheint das zwar gut zu funktionieren, langfristig ist das aber natürlich keine Lösung. Schon seit einer Weile wird versucht, die Problematik der Arzneimittellieferengpässe einzuschränken. Das im Juli 2023 in Kraft getretene "Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung" hat das Ziel, das Problem der Lieferengpässe einzudämmen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 23.10.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++

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