Lieferengpass bei URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG: Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt im Jahr 2025 mitteilte, kommt es beim Medikament URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG weiterhin zu Lieferengpässen. Schon vor längerer Zeit war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!

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Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die Lieferengpässe reagieren. (Foto) Suche
Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die Lieferengpässe reagieren. Bild: Adobe Stock / benjaminnolte

Auch in Deutschland sind Lieferengpässe bei Medikamenten inzwischen ein zunehmend besorgniserregendes Problem. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Das gilt aktuell auch für URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG.

Erhöhte Nachfrage nach URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG

Für das Medikament vom Pharmazeuten Fidia Pharma GmbH ist die Meldung zum Lieferengpass aktuell für den Zeitraum vom 31.03.2025 bis zum 28.02.2026 gültig. Kritisch ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. Als Alternativpräparat für URBASON® SOLUBILE FORTE 1000 MG wird jedoch vom Bundesinstitut Urbason solubile forte 1000 mg - Einreichungsnummer: 0085717 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Die Suche nach Alternativen im Ausland sollte unbedingt vermieden werden.

Ursachen für Lieferengpässe können insgesamt vielfältig sein und reichen von Produktionsproblemen bis hin zu regulatorischen Hindernissen. Im vorliegenden Fall teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten eine erhöhte Nachfrage mit. Weiterhin ergänzt das Bundesinstitut dazu: "We have an increase of sales due to shortage of competitor".

URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG: Die Details zum Arzneimittel

URBASON® SOLUBILE FORTE 1000 MG ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Natrium(methylprednisolon-21-succinat) von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Pathologien verschrieben:

  • Multiple Sklerose, nicht näher bezeichnet
  • Bakterielle Meningitis, nicht näher bezeichnet
  • Intrakranieller Abszess und intrakranielles Granulom
  • Hirnödem
  • Waterhouse-Friderichsen-Syndrom
  • Multiple Sklerose mit vorherrschend schubförmigem Verlauf: Mit Angabe einer akuten Exazerbation oder Progression
  • Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Gehirn, nicht näher bezeichnet
MedikamentURBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG
HerstellerFIDIA FARMACEUTICI SPA
PZN01693991
WirkstoffNatrium(methylprednisolon-21-succinat)
Gültigkeitszeitraum31.03.2025 bis 28.02.2026
relevant im Krankenhausja
AlternativpräparatUrbason solubile forte 1000 mg - Einreichungsnummer: 0085717
Begründung für den LieferengpassErhöhte Nachfrage

(Stand der Meldung: 28.10.2025)

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Wann ist das Medikament wieder lieferbar?

Es ist unklar, ob im Fall URBASON SOLUBILE FORTE 1000 MG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Die Apotheken sind derzeit besonders gefordert und müssen mit viel Weitblick auf die entsprechenden Engpässe reagieren. In manchen Fällen ist es beispielsweise möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Zwar scheint dies im Großen und Ganzen gut zu funktionieren, es ist jedoch auf lange Sicht keine Lösung des Problems. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Medikamenten einzudämmen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Bundesregierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Übergeordnetes Ziel ist hierbei die Wiederverlagerung der Produktion nach Europa.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 28.10.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++

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