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Diagnose Hyperemesis gravidarum: 9 Monate Dauer-Übelkeit - Nabelschnur riss im Mutterleib!

An ihre Schwangerschaft mit ihrem Sohn Jacob denkt Ashleigh Kirkwood nur mit Schrecken zurück: Die heute 27-Jährige litt unter massiver Schwangerschaftsübelkeit und erlitt einen Nabelschnur-Riss, der ihr Baby in Lebensgefahr brachte.

Ungewöhnlich heftige Schwangerschaftsübelkeit ließ eine werdende Mutter aus Schottland gefährlich abmagern - und brachte ihr ungeborenes Kind in Gefahr (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / focusandblur

Eine Schwangerschaft sollte zu den schönsten Phasen im Leben einer Frau gehören - doch was Ashleigh Kirkwood aus dem schottischen East Kilbridge durchmachte, als sie mit ihrem Sohn Jacob schwanger war, gleicht eher einer Horrorschichte als einem märchenhaften Erlebnis. Die Einzelheiten ihrer furchteinflößenden Schwangerschaft schilderte die heute 27-Jährige im britischen "Mirror".

Diagnose Hyperemesis gravidarum: Ashleigh Kirkwood litt 9 Monate Höllenqualen

Kaum hatte sich 2013 Nachwuchs bei Ashleigh Kirkwood und ihrem Mann Brian angekündigt, begannen die Qualen für die werdende Mutter. Horrende Morgenübelkeit, auch bekannt als Hyperemesis gravidarum, begleitete die junge Frau in jeder Phase der Schwangerschaft, also neun Monate lang. Das Krankheitsbild erfuhr durch keine Geringere als Herzogin Kate öffentliche Aufmerksamkeit: Die Ehefrau von Prinz William quälte sich in ihren drei Schwangerschaften ebenfalls mit Übelkeit und Erbrechen herum.

Mutter mangelernährt, Baby in Gefahr durch ständiges Erbrechen

Durch das ständige Erbrechen - bisweilen musste sich die Schwangere dreimal pro Stunde übergeben - verlor Ashleigh Kirkwood knapp 15 Kilogramm Körpergewicht und wies Symptome einer Unterernährung auf. Schließlich hing die werdende Mutter im Krankenhaus am Tropf, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen, doch die Übelkeit wollte nicht verschwinden. Das sollte auch für ihr ungeborenes Kind Folgen haben: Die Plazenta löste sich während der Schwangerschaft fast vollständig ab.

Nabelschnur im Mutterleib eingerissen - Baby Jacob überlebte nur mit viel Glück

Durch die nicht zu stillende Übelkeit kam es zu weiteren Komplikationen, die das ungeborene Kind in große Gefahr brachten. Ashleigh Kirkwood, die aufgrund der Schwangerschaftsübelkeit monatelang krankgeschrieben war und zuhause bleiben musste, wurde bei Vorsorgeuntersuchungen mitgeteilt, dass ihr Baby zu klein war. Zu allem Überfluss musste sich die junge Frau so heftig übergeben, dass die Nabelschnur im Mutterleib einriss - um ein Haar hätte das Ungeborene die mangelhafte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung vor der Geburt nicht überlebt.

Trotz Horror-Schwangerschaft: Ashleigh Kirkwood wurde noch zweimal schwanger

Die horrende Schwangerschaft mit ihrem Sohn Jacob, der mit 2,9 Kilogramm geboren wurde und inzwischen sieben Jahre alt und putzmunter ist, hielt Ashleigh Kirkwood jedoch nicht davon ab, ihre Familie zu vergrößern. Inzwischen hat die 27-Jährige eine fünfjährige Tochter namens Jessica sowie einen Sohn namens Romeo, der vor neun Wochen geboren wurde. Glücklicherweise blieb der Schottin die quälende Schwangerschaftsübelkeit bei Kind Nummer zwei und drei erspart.

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loc/news.de