Von news.de-Redakteurin - 13.02.2020, 13.31 Uhr

Einfrieren ganz OHNE Plastik: DESHALB sollten Sie Ihr Essen nie in Plastikdosen einfrieren

Einfrieren ist die beste Methode, um fertige Speisen oder angebrochene Lebensmittel haltbar zu machen, wenn man sie nicht zeitnah aufbrauchen kann. Viele Verbraucher greifen dann zu Plastikdosen. Doch das ist nicht unbedingt die gesündeste Methode.

Plastikdosen sind nicht immer die richtige Wahl zum Einfrieren. Bild: AdobeStock / hedgehog94

Für gewöhnlich friert man Lebensmittel in Gefriertüten oder Plastikdosen ein. Doch das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann auch der Gesundheit schaden.

Fehler beim Einfrieren! Gesundheitsgefahr durch gebrauchte Plastikdosen

Plastik enthält nämlich einige Stoffe, die man besser nicht im Essen haben sollte. Einige stehen sogar im Verdacht Allergien, Fettleibigkeit und sogar Krebs auszulösen. Viele Verbraucher setzen beim Einfrieren auf Wiederverwendung und recyclen gebrauchte Eisdosen aus Plastik, um Essensreste und Co. im Tiefkühlschrank zu lagern. Doch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt eindringlich vor dieser Zweitnutzung. "Diese Plastikdosen wurden für die Abfüllung von Speiseeis hergestellt und eignen sich nicht zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel", sagt Verbraucherschützerin Kerstin Etzenbach-Effers gegenüber SWR1.

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Grundsätzlich sollten Verbraucher beim Einfrieren nämlich darauf achten, dass der verwendete Behälter als "gefriergeeignet" gekennzeichnet ist. Und das sind gebrauchte Eisdosen ganz sicher nicht. Wer darin heiße und fetthaltige Speisen einfüllt, riskiert, dass sich Weichmacher und UV-Stabilisatoren aus dem Plastik lösen und auf das Essen übergehen, heißt es weiter.

Sicherer ist es, Plastikdosen aus Polypropylen zu nutzen. Dies erkennt man an dem "PP" auf der Unterseite der Dose. Dieser Kunststoff kommt ohne Weichmacher aus und auch andere Rückstände sollen nur in geringen Mengen auf Lebensmittel übergehen. Nachteil ist jedoch, dass sich sämtliche Plastikdosen mit der Zeit verfärben und Gerüche annehmen können.

Einfrieren ohne Plastik! DIESE Alternativen gibt es

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte plastikfreie Alternativen verwenden. Dafür eignen sich zum Beispiel gebrauchte Konserven-, Einmachgläser, Glasschalen und Vorratsdosen aus Stahl. Bei flüssigen Lebensmitteln sollte man jedoch darauf achten, dass man Gläser nicht ganz voll macht. Dadurch verhindert man, dass das Glas durch die Ausdehnung der Flüssigkeit beim Einfrieren bricht. Für Brot eignen sich auch Stoffbeutel hervorragend zum Einfrieren.

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bua/sba/news.de

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