12.07.2017, 15.44 Uhr

Crystal Meth und seine Gefahren: So leiden neugeborene Babys unter der Crystal-Sucht ihrer Mütter

Die synthetische Droge Crystal Meth ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Bild: David-Wolfgang Ebener / picture alliance / dpa

International hat die synthetische Droge vielfältige Namen und ist nicht nur als Crystal Meth, sondern auch als Crystal Speed, Meth, Pee, Yaabaa oder Tik bekannt. Zwar gilt die Substanz als hochgradig gefährlich, was die gesundheitlichen Schäden beim Konsumenten betrifft, doch das sogenannte Fremdschädigungspotenzial stufen Drogenexperten als eher gering ein. Allerdings hat Crystal Meth auch verheerende Auswirkungen, wenn es von Schwangeren konsumiert wird.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit verursacht Crystal Meth massive Fehlbildungen des Ungeborenen, unter anderem Gefäßprobleme, Herzerkrankungen oder Schäden des zentralen Nervensystems. Darüber hinaus weisen "Meth-Babys" einen zu kleinen Kopf, eine gesteigerte Schreckhaftigkeit, Hyperaktivität, Störungen in der Feinmotorik und Entzugserscheinungen auf. Darüber hinaus kann der Konsum von Crystal Meth durch stillende Mütter das Kind gefährden, da die Substanz in die Muttermilch übergeht.

FOTOS: Crystal Meth Der Stoff, aus dem Albträume sind
zurück Weiter Faces of Meth (Foto) Foto: Faces of Meth Kamera

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loc/kad/news.de

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