Automobilindustrie: Eon fordert Stromsteuersenkung: "Hilft allen Menschen"
Der Eon-Vertriebschef für Deutschland setzt auf Strom statt auf fossile Brennstoffe. Eine Senkung der Stromsteuer wäre ein Anreiz für mehr Elektrifizierung und E-Mobilität, meint er.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
In der Debatte um stark gestiegene Energiepreise lehnt Deutschlands größter Energieversorger Eon Spritpreis-Entlastungen ab und fordert stattdessen eine Senkung der Stromsteuer. Solch eine Senkung würde allen Menschen in Deutschland helfen, erklärte der Vorstandschef von Eon Energie Deutschland, Filip Thon, laut einer Mitteilung. "Zugleich schafft sie einen echten Anreiz für Elektrifizierung und E-Mobilität, anstatt jetzt Diskussionen über Vergünstigungen fossiler Energien zu führen." Die aktuellen Zulassungszahlen von E-Autos zeigten, dass der Wandel längst begonnen habe.
Eon bekräftigte frühere Angaben, wonach der Energieversorger seine Preise für Strom und Gas für Bestandskundinnen und -kunden im Jahr 2026 "stabil halten" könne. Man habe sich langfristig eingedeckt, erklärte Thon. Eon hat in Deutschland nach früheren Angaben rund 11,3 Millionen Stromkunden und 2,3 Millionen Gaskunden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":
- Lars Klingbeil News: Übergewinnsteuer: EU-Kommission bremst Klingbeils Fordern
- Zwangsverwaltung: Nestlé prüft Optionen nach Zwangsverwaltung in Russland
- Fahrzeugbau: Warum VW nicht mehr zur europäischen Börsen-Elite gehört
- Währung: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1481 US-Dollar
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.