Automobilindustrie: Lies sieht Werksschließungen bei VW weiter kritisch

Zehntausende Stellen und vier Werke sollen bei Europas größtem Autobauer in Gefahr sein. Doch gerade die Größe des Konzerns sei seine Stärke, warnt Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sieht mögliche Werksschließungen bei VW weiter kritisch. Das sei "keine Zukunftslösung", sagte er dem Deutschlandfunk. Die Größe des Konzerns sei eine Chance. Sie in Frage zu stellen, "wäre wirklich fatal". Vorstandschef Oliver Blume hatte den Konzern zuvor als "überdimensioniert" bezeichnet.

Lies sprach sich auch dafür aus, Wachstumspotenziale vor allem im E-Mobilitätsmarkt zu nutzen. Zudem könne man Synergien zwischen den unterschiedlichen Marken des Konzerns verbessern. Man müsse sich fragen: "Haben wir vielleicht eine zu große Variabilität von verschiedenen Fahrzeugen, von Ausstattung?" Eine Möglichkeit sei auch die Produktion für die Rüstung, um phasenweise die Auslastung von Werken sicherzustellen.

VW-Chef Blume will der Belegschaft heute auf außerordentlichen Betriebsversammlungen in Wolfsburg und Braunschweig Konzepte für die Zukunft des Konzerns erläutern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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