Verkehr: Polizei in Italien beschlagnahmt knapp 7.000 E-Roller aus China
Italiens Finanzpolizei beschlagnahmt knapp 7.000 E-Roller aus China – es geht um gefälschte Unterlagen und mögliche Verstöße beim Online-Verkauf.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In Italien sind mehrere tausend aus China importierte Elektroroller beschlagnahmt worden, die nicht den EU-Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Fahrzeuge seien mit Hilfe falscher Unterlagen als E-Bikes verkauft worden und deshalb ohne die für Elektroroller vorgeschriebene Zulassung unterwegs gewesen, teilte die italienische Finanzpolizei mit.
Die Ermittlungen richten sich gegen einen Unternehmer aus Palermo. Nach Angaben der Behörden wurden die Fahrzeuge mit Dokumenten eingeführt, die ihre angebliche Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen bescheinigten. Insgesamt soll es sich demnach um mindestens 6.885 Fahrzeuge handeln, die seit 2023 aus China nach Italien gebracht wurden.
Marktwert auf fünf Millionen Euro geschätzt
Spätere Überprüfungen deckten nach Angaben der Finanzpolizei ein System irreführender Zertifizierungen auf. Diese seien den Zollbehörden vorgelegt worden. Der Marktwert der beschlagnahmten Fahrzeuge wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Die verschiedenen Beschlagnahmungen erfolgten bei Groß- und Einzelhändlern in mehreren Regionen Italiens.
Dem Unternehmer aus Palermo und seinen Mitarbeitern werden Handelsbetrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Zudem werden mögliche Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften wegen mutmaßlich irreführender Werbung im Internet und in den sozialen Medien geprüft. Die Ermittler wollen klären, ob weitere Händler an den irreführenden Verkaufspraktiken beteiligt waren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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