Verkehr: Bilger: Verbesserungen beim Verkehr brauchen auch Zeit

Der neue Verkehrsminister setzt auf die Zusatz-Milliarden für die Infrastruktur, warnt aber: Von heute auf morgen wird nicht alles gut.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Verkehr lesen Sie hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Benjamin ['O°] Zweig

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger ist optimistisch, den Zustand der Verkehrsträger mit den neuen Infrastruktur-Milliarden verbessern zu können - er warnt aber vor der Vorstellung, dass das sehr schnell und ohne Unannehmlichkeiten geht. "Es wird seine Zeit brauchen. Gerade wenn wir jetzt viel in die Infrastruktur investieren, dann bedeutet das auch Baustellen. Das bedeutet Behinderungen. Das bedeutet im Bahnbereich dann auch leicht Verspätungen", sagte der CDU-Politiker im ZDF-"Heute-Journal". In den ARD-"Tagesthemen" fügte er hinzu: "Es wird nicht gelingen, dass von heute auf morgen alles gut ist."

Aber wenn er sich alle Verkehrsträger anschaue, so Bilger im ZDF, "dann passiert jetzt schon sehr, sehr viel, sodass auch auf einzelnen Strecken jetzt schon die Verbesserungen messbar sind".

Für die Beschleunigung der Vorhaben gebe es eine gute Grundlage mit dem vor wenigen Tagen beschlossenen Infrastruktur-Zukunftsgesetz, "was uns ermöglicht, schneller bei der Planung und dann auch bei der Umsetzung zu sein", erklärte Bilger. "Diese Mittel will ich nutzen, und ich will auch gut zusammenarbeiten mit dem Koalitionspartner SPD innerhalb der Bundesregierung, auch mit den Bundesländern, dass wir gemeinsam diese Themen angehen. Und dann bin ich auch sehr zuversichtlich, dass wir wirklich erfolgreich sind, dass diese Mittel eingesetzt werden und für die erwünschte spürbare Verbesserung sorgen."

Schon an diesem Donnerstag will der neue Minister mit Bahn-Chefin Evelyn Palla sprechen. Er wolle auch mit den Bahn-Gewerkschaften telefonieren, kündigte er an.

Bilger hat am Mittwoch Patrick Schnieder (CDU) abgelöst, mit dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) offensichtlich unzufrieden war, so dass er ihn aus dem Amt drängte. Dieser Schritt war innerhalb der Union der umstrittenste des großen Personalumbaus in Fraktion, Regierung und Partei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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