Nach US-Saudischen Angriffen: Proiranische Milizen im Irak drohen mit Vergeltung

Mit den jüngsten gemeinsamen Angriffen der USA und Saudi-Arabiens auf Stellungen im Irak steht die Region vor einer erneuten Eskalation. Die getroffenen Milizen im Irak drohen mit einer Reaktion.

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Iran-nahe Milizen im Irak haben nach den jüngsten Angriffen der USA und Saudi-Arabiens auf Stellungen der schiitischen Volksmobilisierungskräfte (PMF) mit Vergeltung gedroht. Eine Reaktion gegen die USA sei "unvermeidlich", teilte die proiranische Gruppierung "Islamischer Widerstand im Irak" mit. Sie könne sich unter Umständen auch gegen deren "Instrumente in Saudi-Arabien" richten.

Der "Islamische Widerstand im Irak" ist ein informelles Bündnis proiranischer, schiitischer Milizen. Viele ihrer Kämpfer und Anführer gehören gleichzeitig den PMF an. Auch die PMF sind ein Bündnis aus vorwiegend schiitischen und Iran-treuen Milizen im Irak. Die PMF sind gleichzeitig auch Teil des irakischen staatlichen Sicherheitsapparats. Das Bündnis "Islamischer Widerstand im Irak" agiert als inoffizielles Schattennetzwerk außerhalb des legalen Rahmens der PMF.

Die US-saudischen Angriffe haben saudischen Regierungsangaben zufolge Zielen gegolten, von denen zuvor Angriffe auf saudische Ölanlagen ausgegangen seien. Der "Islamische Widerstand im Irak" wies in seiner Erklärung eine Beteiligung an Angriffen auf den saudischen Staat oder dessen Einrichtungen zurück.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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