Automobilindustrie: Lautstarker Protest vor VW-Aufsichtsratssitzung

VW berät im Aufsichtsrat über verschärfte Sparpläne. Die IG Metall protestiert zum Protest - auch direkt am Versammlungsort.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Vor dem Beginn der Aufsichtsratssitzung zu möglichen Einschnitten beim VW-Konzern haben Beschäftigte in Wolfsburg lautstark protestiert. Mehrere Hinter Beschäftigte zogen mit Tröten und Sirene vor das Vorstandshochhaus, wo das Gremium um 14.30 Uhr zusammenkommen soll.

Angeführt wurde der kleine Demonstrationszug von der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die dem Gremium beide angehören. "Vereint für unsere Zukunft kämpfen", stand auf einem Transparent. Dass vier Werke geschlossen werden, das werde die IG Metall nicht mitmachen, sagte Benner in ihrer kurzen Rede. "Das werden wir nicht akzeptieren."

Laut "Manager Magazin" will VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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