Automobilindustrie: IG Metall und VW-Betriebsrat kritisieren neue Sparpläne
Bis zu 100.000 Jobs bei VW in Gefahr? IG Metall und Betriebsrat schlagen Alarm und sprechen von "unverantwortlichen Drohungen".
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
IG Metall und VW-Betriebsrat üben scharfe Kritik an Berichten über mögliche verschärfte Sparpläne bei VW. "Sollten solche Pläne vorangetrieben werden, würden wir sie mit aller Macht verhindern", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von IG-Metall-Chefin Christiane Benner, Bezirksleiter Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo.
"Die erneuten Medienberichte verunsichern unsere Belegschaft und unsere Standortregionen zu Recht", heißt es in der Mitteilung. "Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und unsere Standorte sind unverantwortliche Drohungen."
Das "Manager Magazin" hatte zuvor berichtet, der Konzern wolle seinen Sparkurs deutlich verschärfen. Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken in Deutschland drohe die Schließung.
Die Pläne sollen dem Bericht zufolge am 9. Juli im Aufsichtsrat beraten werden. Arbeitnehmervertreter stellen dort die Hälfte der Mitglieder, zusammen mit den beiden Vertretern des Landes Niedersachsen sind sie in der Mehrheit. Das Land ist mit 20 Prozent der Stimmrechte an VW beteiligt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":
- Eilmeldung: Stuttgart 21 wird noch mal mehrere Milliarden teurer
- München/Freising: Was die Hitze für Tiere und Getreide bedeutet
- Hamburg: Zwei weitere Hapag-Lloyd-Schiffe haben Golf verlassen
- Eilmeldungen News 2026: Aktuelle Nachrichten im Breaking-News-Ticker
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.