Automobilindustrie: Athen deckelt Gewinnspannen bei Sprit und Supermarkt

Fünf Millionen Euro Strafe für Wucher: Athen versucht der Preistreiberei, ein Limit zu setzen. Wie die neuen Regeln Verbraucher vor Spekulation schützen sollen.

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Angesichts stark gestiegener Preise durch den Krieg im Nahen Osten hat die griechische Regierung eine Obergrenze für die Gewinnspannen bei Kraftstoffen und Supermarktprodukten für die nächsten drei Monate angekündigt. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sagte: "Diese (Kriegs)Turbulenzen, dürfen nicht zu überhöhten Aufschlägen oder Spekulationen auf Kosten der Verbraucher führen."

Überhöhte Aufschläge unter Verdacht

Die Regierung vermutet, dass hinter den Preissteigerungen nicht nur höhere Kosten, sondern Wucher steht. Raffinerien dürfen bis zum 30. Juni höchstens fünf Cent pro Liter Benzin oder Diesel als Gewinnspanne auf ihre Kosten aufschlagen, Tankstellen zwölf Cent. Supermärkte müssen festgelegte Gewinnspannen weiter einhalten, die eigentlich bis Ende 2025 galten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen von bis zu fünf Millionen Euro rechnen, wie die Regierung weiter mitteilte.

Seit Beginn des Kriegs stiegen die Preise deutlich: Ein Liter Benzin kostete am 27. Februar 1,75 Euro, am 9. März bereits 1,85 Euro in Athen. Auf vielen Ägäis-Inseln überschritten die Preise zwei Euro pro Liter, wie der griechische Rundfunk berichtete.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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