Automobilindustrie: Spritpreis steigt weiter - aber etwas langsamer

Die Preise am Morgen machen Autofahrern Hoffnung auf eine Trendwende - das ist aber alles andere als sicher.

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Der Spritpreis ist den zwölften Tag in Folge gestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags verteuerten sich Superbenzin der Sorte E10 und Diesel um je 1,7 Cent pro Liter, wie der ADAC mitteilte. Am Mittwochmorgen waren beide Sorten allerdings einige Cent billiger als zur gleichen Zeit am Dienstag. Das könnte ein erster Hinweis auf eine Trendwende sein.

Seit Kriegsbeginn im Iran hat der Spritpreis stark zugelegt. Vor allem Diesel verteuerte sich. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter 2,188 Euro und damit 44,2 Cent mehr als am letzten Tag vor den Angriffen. Super E10 verteuerte sich seither um 26,7 Cent auf 2,045 Euro.

Zuletzt hat sich der Anstieg ein Stück weit verlangsamt. Die ersten Zahlen vom Mittwoch könnten die Vorboten einer Trendwende sein: Um 7.15 Uhr - in normalen Zeiten ist Sprit dann am teuersten - kostete ein Liter Super E10 4,2 Cent weniger als am Vortag zur gleichen Zeit. Diesel war sogar 4,9 Cent billiger. Die Spritpreise haben sich zuletzt allerdings von ihren normalen Bewegungsmustern entfernt - Prognosen sind daher sehr schwierig geworden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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