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Dmitri Medwedew: Nach Drohung von Putin-Kumpel - Kreml spricht Klartext zu Atomplänen

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew hatte über die reale Möglichkeit einer "nuklearen Apokalypse" gesprochen. Jetzt reagierte der Kreml. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik | Ekaterina Shtukina

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  • Kreml reagiert auf Warnung von Ex-Präsident Dmitri Medwedew vor "nuklearer Apokalypse"
  • Russland plane angeblich keinen Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine
  • Derweil überwacht Wladimir Putin persönlich die Entwicklung neuer Atomwaffen

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew hatte in dieser Woche erneut eine unheimliche Drohung gegen den Westen ausgesprochen. Er halte eine "nukleare Apokalypse" für eine reale Möglichkeit, sagte er in einem Gespräch mit Kindern. Der Kreml sah sich offenbar zu einer Stellungnahme gezwungen. Plötzlich kommen aus Moskau beschwichtigende Worte.

Dmitri Medwedew droht mit "nuklearer Apokalypse" - widersprüchliche Aussagen aus dem Kreml

Wie "The Sun" berichtet, sagte der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow in Reaktion auf Medwedews Aussagen: "Wir halten es für notwendig, die unbegründeten Spekulationen zu widerlegen, dass Russland angeblich den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine erwägt oder damit droht."Moskau arbeite aktiv daran, jede militärische Konfrontation zwischen Atommächten zu verhindern. "Russland ist nicht an einer Eskalation der Spannungen interessiert." Inwiefern diese Darstellung der Wahrheit entspricht, bleibt jedoch zweifelhaft. Auch vor der Invasion am 24. Februar 2022 behauptete der Kreml, keine Angriffspläne für die Ukraine zu haben.

Wladimir Putin überwacht Entwicklung russischer Atomwaffen

Währenddessen hat Wladimir Putin die Kontrolleüber das Atomwaffenarsenal seines Landes offenbar zur Chefsache erklärt. Alexej Lichatschow, Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, enthüllte laut "The Sun" die direkte Einbindung des Kreml-Chefs in die Waffenentwicklung. "Unser nuklearer Schild, unser nukleares Schwert bleibt unsere Kernaufgabe", so Lichatschow. "Der Präsident der Russischen Föderation überwacht persönlich die Entwicklung von Waffen auf Basis neuer physikalischer Prinzipien sowie die Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit unserer bestehenden Systeme."

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/news.de/stg

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