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Wladimir Putin: Attentat gescheitert! Kreml-Chef entkommt Todes-Drohne nur knapp

Eine wenige Kilometer vor Moskau abgestürzte Kampfdrohne sollte offenbar Wladimir Putins Leben beenden. Bild: picture alliance/dpa/Kremlin Pool via Zuma Press Wire | Gavriil Grigorov

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Am Montag, dem 24. April 2023, machte in Russland ein ganz besonderer Fund Schlagzeilen: In einem Waldstück unweit der russischen Hauptstadt Moskau war eine abgestürzte Kampfdrohne entdeckt worden, die mit mehreren Kilogramm Sprengstoff gefüllt war, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Inzwischen sind weitere Einzelheiten zu dem Geschoss bekannt: Offenbar war der Flugapparat gen Moskau geschickt worden, um Kreml-Chef Wladimir Putin zu töten!

Sprengstoff-Drohne bei Moskau abgestürzt: Tödliches Geschoss sollte Wladimir Putin töten

Den Angaben zufolge war die bei Moskau gefundene Drohne in zwei Hälften zerbrochen. "Derzeit wird die Drohne untersucht und dabei festgestellt, wer sie gestartet hat und wohin sie flog", sagte ein Sprecher der Sicherheitsorgane kurz nach dem Fund der Drohnentrümmer. In der Nähe von Moskau gibt es eine Reihe von Militärobjekten. Inzwischen soll die Drohne identifiziert worden sein: Bei dem Objekt handele es sich der "Bild" zufolge um eine Mittelstreckendrohne des Typs UJ-22 aus der Ukraine, der Flugapparat könne eine Distanz von bis zu 800 Kilometern zurücklegen.

Wladimir Putin entgeht tödlichem Attentat durch Drohnen-Absturz

Die "Bild" berichtet nun, die abgestürzte Drohne habe ein ukrainisches Attentat auf Wladimir Putin verüben sollen. Offenbar verfehlte die Kamikaze-Drohne den anvisierten neuen Industriepark unweit von Moskau nur knapp. Einem ukrainischen Aktivisten namens Jurij Romanenko zufolge sei ukrainischen Geheimdiensten unlängst die Information zugespielt worden, Wladimir Putin werde sich in dem Industriepark in Rudnewo aufhalten, aus Kreml-Kreisen hieß es zuvor ebenfalls, Putin werde eine Industrieanlage in Moskau besuchen.

Das Terrain sei vor Putins geplanter Ankunft sogar künstlich aufgehübscht worden, belegten bei Twitter verbreitete Aufnahmen.

Die Drohne wurde demnach auf die 500 Kilometer lange Reise nach Russland geschickt, um den Kreml-Despoten zu vernichten. Das Objekt stürzte jedoch rund 20 Kilometer vom ausgemachten Ziel ab und krachte unweit des Dorfes Woroskogo zu Boden. Auch wenn der mutmaßliche Anschlag auf Putins Leben gescheitert sein mag, feiert man in der Ukraine den Drohnen-Flug bis kurz vor Moskau bereits, so die "Bild" mit Verweis auf Jurij Romanenkos Worte "Putin, wir kommen die immer näher!".

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