US-Wirtschaft: Fed-Chef Warsh kündigt Sitzungen ohne Zinsentscheid an
Die Federal Reserve behält den Zins beim bisherigen Niveau, damit hatten viele Beobachter gerechnet. Mit der Überraschung wartete Fed-Chef Warsh bis zur Pressekonferenz.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die US-Notenbank plant nach Worten ihres Vorsitzenden Kevin Warsh künftig Sitzungen ohne Zinsentscheid. Zwar sei der Zentralbankausschuss davon überzeugt, dass acht Sitzungen im Jahr die richtige Anzahl an Treffen sei, sagte der Chef der Federal Reserve (Fed) überraschend auf einer Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid.
"Im Jahr 2027 wird sich jedoch eine Sitzung ausschließlich mit der allgemeinen geldpolitischen Strategie befassen; weder eine Abstimmung über den Leitzins noch eine geldpolitische Erklärung ist dabei vorgesehen", sagte Warsh. 2028 dürfte es dann zwei Sitzungen ohne Zinsentscheid geben. Ab kommenden Herbst solle der Sitzungsplan angepasst werden.
Zuvor hatte die Fed bekanntgegeben, die Leitzinsen trotz Inflationsdrucks unverändert zu lassen. Die Zinsspanne bleibt damit bei 3,75 bis 4,00 Prozent. Zehn stimmberechtigte Mitglieder votierten dafür, während Lisa Cook und Beth Hammack für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte stimmten. Derzeit wird eine Zinserhöhung im Dezember erwartet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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