Pharma: Finanzinvestor EQT will Diagnostikkonzern Qiagen übernehmen

Der Pharmadienstleister Qiagen wird von einem schwedischen Finanzinvestor umworben. Der legt ein Angebot für den Dax-Konzern vor.

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Aktuelle Börsen-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / peterschreiber.media

Der schwedische Finanzinvestor EQT macht Ernst und will den Labordienstleister und Diagnostikkonzern Qiagen übernehmen. EQT will über ein Übernahmevehikel, an dem auch der Staatsfonds von Abu Dhabi und der kanadische Pensionsfonds CPP Investment Board beteiligt sein sollen, je Aktie 46,50 Euro in bar zahlen, wie die Unternehmen mitteilten.

Dahingehend schlossen die Beteiligten eine Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss. Die Qiagen-Gremien haben sich demnach verpflichtet, das Angebot zu unterstützen. Das Angebot soll eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent des Kapitals plus einer Aktie vorsehen.

Der Dax-Konzern Qiagen, der seinen Deutschlandsitz in Hilden bei Düsseldorf hat, wird in dem Gebot mit einem Unternehmenswert inklusive Schulden von rund 10,8 Milliarden Euro bewertet. Spekuliert worden war über einen Verkauf des Dienstleisters für die Pharmaindustrie schon lange. Zuletzt hatten sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Deal verdichtet

Qiagen hatte bereits im Frühjahr bestätigt, mithilfe von Banken strategische Optionen auszuloten. Diese Suche sollte unter dem neuen Konzernchef Jonathan Pratt weitergeführt werden, der sein Amt Anfang September angetreten hatte. Die Spekulationen um einen Verkauf beflügelten seit einiger Zeit auch den Aktienkurs von Qiagen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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