Berlin: Vonovia-Aktie unter Druck

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin bleibt die Debatte um Vergesellschaftung von Wohnungen auch an der Börse ein Thema. Wie die Anleger reagieren.

Erstellt von - Uhr

Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Nach der Berlin-Wahl stehen Immobilienwerte an der Börse weiter unter Druck. Für die Vonovia-Aktie ging es am Dienstag zwischenzeitlich mit 17,06 Euro auf das niedrigste Niveau seit Sommer 2023 abwärts. Der Verlust im laufenden Jahr liegt inzwischen bei gut 30 Prozent. Belastend wirkt der Anstieg der Zinsen. Zudem lässt der Wahlsieg der Linken in Berlin das Thema Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen wieder deutlich hochkochen.

Die Linke will in der Hauptstadt einen erfolgreichen Volksentscheid aus dem Jahr 2021 umsetzen. Er sieht vor, Bestände von mehr als 3.000 Wohnungen je Unternehmen gegen Entschädigung zu enteignen. Das beträfe nach Schätzungen rund 240.000 Wohnungen in Berlin. Der Dax-Konzern Vonovia besitzt in der Stadt zusammen mit der Tochtergesellschaft Deutsche Wohnen gut 130.000 Wohnungen.

Auch die Börsenwerte anderer Immobilienunternehmen stehen unter Druck. Im Minus lagen am Dienstag etwa die Notierungen der MDax-Unternehmen Aroundtown, LEG Immobilien und TAG Immobilien.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.