Hamburg: Wirtschaft sieht Seehäfen zunehmend Bedrohungen ausgesetzt

Die Häfen sind der Hafenwirtschaft zufolge Ziele von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage. Gegen Ende September ist eine Übung der Bundeswehr im Hamburger Hafen geplant.

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Luftaufnahme mit dem Hamburger Rathaus. Aktuelle Nachrichten aus und über Hamburg hier auf news.de. (Foto) Suche
Luftaufnahme mit dem Hamburger Rathaus. Aktuelle Nachrichten aus und über Hamburg hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / carol_anne

Die Hafenwirtschaft sieht die Seehäfen an Nord- und Ostsee zunehmend Gefahren ausgesetzt. "Die Bedrohungslage für die deutschen Seehäfen hat sich deutlich verschärft", sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe, Florian Keisinger, der "Welt am Sonntag" (Redaktion Hamburg und Norddeutschland). Die Seehäfen seien als Drehscheiben Ziele von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage.

Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, Norman Zurke, sieht die Hauptgefahr gegenwärtig in Cyberattacken. "Gleichwohl ist die gesamte Logistikbranche bereits heute auch von Sabotage betroffen", sagte Zurke der Zeitung. Er nannte den Schutz kritischer Infrastruktur eine gesamtstaatliche Aufgabe. Der Bund solle sich stärker als bislang an Investitionen zum Schutz des Hafens beteiligen.

Bundeswehr hält Übung in Hamburg ab

Vergangenes Jahr wurden bestimmte Korvetten der Deutschen Marine in der Hamburger Werft Blohm+Voss sabotiert. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg ermittelte zeitweise gegen zwei Werftarbeiter.

Die nach Umschlag wichtigsten deutschen Seehäfen sind Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Rostock und Lübeck. In einem Konfliktfall würde das Verteidigungsbündnis Nato Militärfahrzeuge, Truppen und Material über Seehäfen transportieren. Vom 24. bis zum 26. September hält die Bundeswehr wie schon in Vorjahren eine Übung in Hamburg ab. Unter anderem soll während Red Storm Charlie die Verlegung von Truppen geübt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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