Bahn: Neue Konkurrenz für ICE – Minister sieht Chancen und Risiken
Als neues Unternehmen will Italo im Fernverkehr auf der Schiene in Deutschland mitmischen. Verkehrsminister Schnieder befürwortet mehr Wettbewerb - will die Entwicklung aber im Blick behalten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hält mehr Wettbewerb im Fernverkehr auf der Schiene für eine gute Sache aus Sicht der Fahrgäste. Allerdings müsse sichergestellt sein, dass dadurch die Anbindung in der Fläche nicht leide. "Ich möchte natürlich nicht, dass es ein Unternehmen gibt, das sich nur lukrative Strecken raussucht und mit den lukrativen Strecken viel Geld verdient und es an anderen Stellen im Netz und in der Verbindung ein Problem gibt", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
"Wenn sich das System komplett umkehrt, und das im großen Stile nicht mehr der Fall wäre, dann wäre das eine Marktentwicklung, bei der man überlegen muss: Kann ich das verändern? Muss ich das verändern?", betonte Schnieder
Hintergrund ist der angekündigte Markteinstieg des italienischen Unternehmens Italo, das ab 2028 den ICE und Intercity der bundeseigenen Deutschen Bahn Konkurrenz machen will. Die Pläne sehen vor, zunächst die Strecken München-Frankfurt-Köln-Dortmund im Stundentakt und München-Berlin-Hamburg alle zwei Stunden zu fahren. Italo will dafür 30 Hochgeschwindigkeitszüge für 56 tägliche Zugverbindungen ab dem Frühjahr 2028 auf die Gleise schicken.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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