Hannover: Chemie-Gewerkschaft prüft Sexismus-Vorwürfe

In der IGBCE gibt es Hinweise auf Sexismus und Belästigung im Umfeld ihrer Jugendorganisation. Eine externe Kanzlei soll die Vorwürfe unabhängig prüfen und aufarbeiten.

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Die Chemie-Gewerkschaft IGBCE geht Vorwürfen von sexueller Belästigung im Umfeld der eigenen Jugendorganisation nach. Es gebe Hinweise auf "nicht zu akzeptierende Vorfälle von Fehlverhalten", berichtet die Gewerkschaft am Sitz in Hannover. Konkret geht es auch um den geäußerten Verdacht von "systematischem Sexismus und Belästigung durch Verantwortliche im Umfeld der IGBCE-Jugend".

"Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Homophobie oder andere Formen grenzüberschreitenden Verhaltens stehen im klaren Widerspruch zu unseren Werten und unserem gewerkschaftlichen Leitbild", hieß es in der Mitteilung. "Vor diesem Hintergrund machen uns die an uns herangetragenen Sachverhalte sehr betroffen." Die Gewerkschaft habe daher eine unabhängige, externe Kanzlei damit beauftragt, die Vorfälle zu prüfen und aufzuarbeiten.

Gegenstand der Untersuchung seien "die der IGBCE bekannt gewordenen Vorwürfe gegen teils ehemalige, teils noch für die IGBCE tätige Mitarbeitende im Zusammenhang mit ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit", heißt es in einer von der Gewerkschaft veröffentlichten Mitteilung der beauftragten Kanzlei. Die Gewerkschaft machte keine näheren Angaben dazu, um welche Vorwürfe es konkret geht. Details sollen bis zum Abschluss der Aufarbeitung nicht genannt werden, hieß es.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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