Dortmund/Essen: Neuer Name für Thyssenkrupp-Werkstoffsparte als Marktsignal
Mit neuem Namen und klarer Strategie will TK Accelis als eigenständiger Anbieter punkten. Die Sparte ist längst mehr als ein reiner Werkstoffhändler.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Industriekonzern Thyssenkrupp treibt die Verselbstständigung seiner Sparten voran und gibt seiner Werkstoffsparte Materials Services einen neuen Namen. Sie firmiert künftig unter dem Markennamen TK Accelis. "Die neue Marke unterstreicht die Transformation des Unternehmens vom reinen Werkstoffhändler hin zum integrierten Lieferkettendienstleister", teilte das Unternehmen mit.
"Accelis" wurde abgeleitet von den englischen Begriffen "accelerate" (beschleunigen) und "access" (Zugang). Der Begriff soll den Angaben zufolge für schnelle Lieferung und Effizienz sowie für die Verfügbarkeit von Materialien und Dienstleistungen stehen.
Auch TK Accelis soll kapitalmarktfähig werden
Die Thyssenkrupp AG soll in den kommenden Jahren zu einer Finanzholding umgebaut werden, in der bisherige Sparten als eigenverantwortliche Unternehmen unter einem Dach agieren. Das Marinegeschäft wurde unter der Marke TKMS bereits an die Börse gebracht. Auch TK Accelis soll kapitalmarktfähig werden."Unser neuer Name treibt unsere Vorbereitungen auf die Kapitalmarktreife voran", sagte die Vorstandsvorsitzende der Sparte, Ilse Henne. Die Sparte ist nach Hennes Angaben Europas größter Werkstoffhändler und gehört auch in den USA zu den führenden Anbietern. Im Geschäftsjahr 24/25 (zum 30.9.) erwirtschaftete Materials Services einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro. Die Sparte beschäftigt weltweit rund 15.500 Menschen.
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