Erfurt: Inflation bei 2,8 Prozent - Freibadtickets sind teurer

Die Verbraucherpreise in Thüringen bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Trotz des Tankrabatts sind Kraftstoffe der Ausgabenblock, der das Leben der Verbraucher teurer macht als vor einem Jahr.

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Hohe Kraftstoffpreise, aber auch Mehrausgaben für den Freibadbesuch tragen zu weiterhin hohen Verbraucherpreisen in Thüringen bei. Im Mai lagen sie 2,8 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr, wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilt. Im Vergleich zum April beruhigten sie sich. Vor einem Monat hatte die Inflationsrate noch 3,2 Prozent betragen.

Trotz des Tankrabatts, der seit Mai gilt, lagen die Kraftstoffpreise im Schnitt 22 Prozent über dem Niveau von Mai 2025. Das ist vor allem eine Folge des Kriegs im Irak. Relativ moderat stiegen die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 0,9 Prozent.

Freibadtickets 6,1 Prozent teurer

Bei einzelnen Produkten sah das allerdings anders aus: Während Speiseöl und -fette im Schnitt 13,1 Prozent günstiger zu haben waren, mussten Verbraucher für Fleisch- und Fleischwaren 3,5 Prozent mehr bezahlen.

Mit Beginn der Freibadsaison lagen erstmals die neuen Ticketpreise vor. Diese fielen im Durchschnitt 6,1 Prozent höher aus als im vergangenen Mai.

Im Monatsvergleich Mai zu April zeigte sich eine Wirkung des Tankrabatts. Nach den Erhebungen des Landesamtes sanken die Kraftstoffpreise im Schnitt um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Gas einschließlich Betriebskosten sank um 0,6 Prozent, Heizöl einschließlich Betriebskosten um 3,6 Prozent.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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