Ivanka Trump: Hass auf Trump-Tochter wächst - tausende Menschen protestieren in Albanien
Ivanka Trump, die Tochter von Donald Trump, steht wegen eines Bauvorhabens massiv unter Druck. Ihr geplantes Inselprojekt in Albanien stößt auf heftigen Widerstand. Seit Tagen protestieren die Menschen vor Ort.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Ivanka Trump plant Milliarden-Projekt auf Insel vor Albaniens Küste
- Proteste gegen Luxus-Resort: "Albanien ist nicht zu verkaufen"
- Trump-Tochter gerät wegen geplanter "Reichen-Insel" in die Kritik
- Demonstranten werfen Regierung Verrat beim Insel-Deal vor
Ivanka Trump hat den Geschäftssinn ihres Vaters geerbt. Und ganz im Sinne einer geschäftstüchtigen Unternehmerin plant die Tochter des US-Präsidenten gemeinsam mit Ehemann Jared Kushner ein großes Immobilienprojekt. Das Problem: Das Bauvorhaben soll ausgerechnet eine Insel vor der Küste Albaniens umfassen. Auf den Straßen und im Netz versammelt sich seit Tagen Widerstand gegen das Bauprojekt. Die von Demonstranten abfällig als "Reichen-Insel" geplante Tourismus-Idee der Tochter von Donald Trump spaltet die Gesellschaft. Massive Vorwürfe werden laut.
Ivanka Trump plant vier Milliarden schweres Bauprojekt auf einer Privatinsel in Albanien
Ivanka Trump bezeichnet ihr nächstes Bauprojekt in einem Podcast hingegen als "außergewöhnliche Investition", die sie in den höchsten Tönen lobt. Ihre Idee: die malerische Insel Sazan vor der Küste Albaniens soll ein neuer Tourismus-Hotspot werden. Dabei betonte Ivanka stets, dass sie dafür nicht groß in die Landschaft eingreifen wolle, sondern im Einklang mit der Natur bauen wolle. Dennoch sollen hier Hotels, Resorts und Wellness-Einrichtungen entstehen. Für die Bevölkerung vor Ort und auch im Netz ein gewaltiger Widerspruch.
Trump-Demonstranten propagieren: "Albanien ist nicht zu verkaufen"
Wie unter anderem "Rawstory" berichtet, gehen Menschen in Albanien vor Ort seit Tagen gegen das geplante vier Milliarden Euro schwere Bauprojekt auf die Straße. Demnach berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Anadolu von Tausenden Demonstranten, die sich in Tirana unter dem Motto "Albanien ist nicht zu verkaufen", versammelt hätten. Laut Medien-Informationen dauern die Proteste bereits seit vier Tagen an.
Proteste gegen Ivanka Trump und Albaniens Premierminister Edi Rama
Dabei richtet sich der Protest nicht nur gegen Ivanka Trump. Auch Premierminister Edi Rama, der den Verkauf der Insel an die Trump-Tochter genehmigte, steht in der Kritik. "All das Blut, der Schweiß und die Tränen, für die unser Volk und unsere Vorfahren gekämpft haben, werden von einem Anführer verkauft, der uns verraten hat", sagt ein Protestant in einem Video, welches er auf X veröffentlichte.
Ivanka Trump selbst äußerte sich bisher noch nicht zu den Protesten. Sie habe die Insel selbst bei einem Bootsausflug eines Freundes entdeckt und sei seitdem fasziniert gewesen. Die Menschen vor Ort können dies sicher nachvollziehen. Dennoch stehen sie hinter der Meinung: Albanien sei nicht zu verkaufen.
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ife/mlk/news.de
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