Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose im Mai in Mecklenburg-Vorpommern
Die Erwerbslosenquote in MV fällt leicht auf 7,7 Prozent. Die Frühjahrsbelebung ist stärker als im letzten Jahr, sagt die Arbeitsagentur.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Mai im Vergleich zum April um gut 2.200 auf rund 63.000 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Punkte auf 7,7 Prozent zurück, wie die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit in Kiel mitteilte.
Vor einem Jahr gab es rund 800 Arbeitslose mehr, die Quote lag bei 7,8 Prozent. Die Bundesagentur griff für die Statistik auf Datenmaterial zurück, das bis zum 12. Mai vorlag.
Frühjahrsbelebung und Unsicherheit
"Im Mai hat der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern von der anhaltenden, im Vorjahresvergleich jedoch etwas stärkeren Frühjahrsbelebung profitiert", erläuterte der Chef der Regionaldirektion, Markus Biercher. Die Arbeitslosigkeit sei im Vergleich zum April in allen Alters- und Personengruppen zurückgegangen. "Insgesamt zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin stabil."
Bauleute gesucht
Allerdings spürten viele Unternehmen die konjunkturellen Unsicherheiten und strukturellen Herausforderungen. So sind der Agentur zufolge aktuell rund 2.900 Frauen und Männer weniger sozialversicherungspflichtig beschäftigt als vor einem Jahr. Die Personalnachfrage zog aber im Mai leicht an: Die Zahl der freien Stellen lag demnach rund 100 Stellen oder 0,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders gesucht würden derzeit Mitarbeiter im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im Baugewerbe, hieß es.
Unterschiede zwischen den Regionen
Am geringsten war die Arbeitslosigkeit im Mai im Landkreis Rostock mit 5,9 Prozent und am höchsten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 9 Prozent. Von den beiden großen Städten hatte Schwerin mit 9,8 Prozent eine höhere Erwerbslosenquote als Rostock mit 7,6 Prozent.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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