Donald Trump News: Trump will US-Kraftstoffsteuer aussetzen

Der Iran-Krieg lässt die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe schnellen – auch in den USA. US-Präsident Trump plant nun eine Maßnahme dagegen.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

Angesichts extrem gestiegener Kraftstoffpreise infolge des Krieges mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump die US-Kraftstoffsteuer bis auf Weiteres aussetzen. Die Steuer solle "so lange, wie es angebracht ist" nicht weiter erhoben werden, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Es ist zwar nur ein kleiner Prozentsatz, aber es ist immer noch Geld."

Unklar war zunächst, ob Trump sein Vorhaben im Alleingang realisieren kann. US-Medien wie CBS News wiesen darauf hin, dass eine Aussetzung der Bundeskraftstoffsteuer die Zustimmung des Kongresses voraussetze.

Nach Angaben der US-Energiestatistikbehörde vom Juli 2024 erhebt die US-Regierung 18,40 Cent pro Gallone (3,785 Liter) Benzin. Bei Diesel sind es 24,40 Cent. Angesichts der jüngsten Preisentwicklung ist das aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Am Montag lag der Durchschnittspreis in den USA für eine Gallone Benzin bei rund 4,52 US-Dollar (etwa 3,84 Euro), wie der Automobilverband AAA mitteilte. Im Vergleich: Ein Jahr zuvor kostete eine Gallone noch knapp 3,14 US-Dollar.

Zusätzlich zu der Kraftstoffsteuer des Bundes fordert auch die Mehrheit der Bundesstaaten eine Steuer auf Benzin und Diesel. Im Juli 2024 lag diese bei Benzin im Durchschnitt bei 32,61 Cent. Bei Diesel wurden 34,76 Cent erhoben.

Tanken in den USA im Vergleich zu Deutschland

Im Vergleich zu Deutschland ist das Tanken in den USA immer noch günstig. Umgerechnet liegt der aktuelle US-Benzinpreis pro Liter bei rund einem Euro. In Deutschland, wo der Tankrabatt greift, waren für einen Liter Superbenzin der Sorte E10 sowie für Diesel nach ADAC-Angaben im bundesweiten Schnitt je knapp zwei Euro fällig.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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