Streik: Schlichtung zwischen Cockpit und Lufthansa gescheitert

Die Schlichtung im Tarifstreit zwischen Lufthansa und Cockpit ist gescheitert. Was das für die geplanten Pilotenstreiks am Donnerstag und Freitag bedeutet.

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Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren Piloten ist der Versuch einer Schlichtung gescheitert. Das Unternehmen und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich nicht auf den Umfang der zu schlichtenden Tarifthemen einigen. Es bleibt daher bei den für Donnerstag und Freitag angekündigten erneuten Streiks der Piloten. Am Mittwoch haben die Kabinencrews die Arbeit niedergelegt.

VC-Präsident Andreas Pinheiro hielt der Lufthansa vor, das Angebot abgelehnt zu haben. Die Arbeitgeberseite habe umfassende Forderungen zur Bedingung gemacht und unter anderem über abgeschlossene Tarifverträge mit teilweise langer Laufzeit reden wollen. "Wer ein solches Angebot ausschlägt und darüber hinaus auch keinerlei verhandlungsfähige Angebote macht, nimmt zumindest in Kauf, dass sich Tarifauseinandersetzungen weiter zuspitzen, anstatt aktiv an einer Deeskalation mitzuwirken", sagte der VC-Präsident.

Die Lufthansa erklärte hingegen, dass das Ziel einer Schlichtung ausschließlich die Befriedung sämtlicher Konflikte sein müsse, sagte ein Sprecher. Dies sei mit der VC, die sich streikfähig habe halten wollen, nicht zu machen gewesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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