Ölexporte: Irak: Wieder Ölexporte über Pipeline in Kurdenregion geplant

Die Pipeline, die aus dem Irak zur türkischen Mittelmeerküste führt, gibt der Regierung in Bagdad etwas Hoffnung. Die Ölproduktion im Land wurde wegen des Kriegs bereits stark gedrosselt.

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Die Regierung im Irak und die halbautonome Kurdenregion haben sich auf erneute Ölexporte über eine wichtige Pipeline geeinigt, die über die Türkei zum Mittelmeer führt. Es herrschten "außergewöhnliche Umstände" im Land, teilte der kurdische Ministerpräsident Masrur Barsani mit. "Wir alle teilen die Verantwortung, um dieses schwierige Kapitel zu überstehen." Zugleich gingen Verhandlungen weiter, um ein Embargo gegen kurdische Ölhändler aufzuheben.

Zwischen der irakischen Regierung und der Kurdenregion läuft seit Jahren ein Streit darüber, wie die Pipeline betrieben und wie die Umsätze aus den Ölexporten verteilt werden sollen. Die Regierung in Bagdad hofft auf Exporte über die Pipeline von etwa 300.000 Barrel (je 159 Liter), die heute wieder anlaufen sollen.

Wegen der faktischen Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg hat der Irak seine Ölproduktion bereits stark gedrosselt. Iraks Ölminister Hajan Abdel Ghani zufolge produziert das Land aktuell nur noch 1,3 Millionen Barrel Rohöl, was etwa 30 Prozent der normalen Produktion entspricht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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