Drohende Übernahme: Regierung: Feindliche Übernahme der Commerzbank inakzeptabel
Die italienische Großbank Unicredit gibt bei ihren Übernahmeplänen für die Commerzbank nicht auf. Die Bundesregierung blockt weiter ab.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Bundesregierung reagiert skeptisch auf die Pläne der italienischen Großbank Unicredit zur Übernahme der Commerzbank. Noch gebe es lediglich Ankündigungen, aber kein förmliches Angebot dafür, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin. Sollte es dazu kommen, sei es Sache des Vorstands und des Aufsichtsrats der Commerzbank, dieses Angebot zu prüfen und eine Empfehlung an die Aktionäre auszusprechen.
Zugleich machte der Sprecher aber klar, der Bund lehne eine "feindliche Übernahme" der Commerzbank weiterhin ab. "Der Bund unterstützt die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank. Eine feindliche Übernahme wäre insbesondere mit Blick darauf, dass die Commerzbank eine systemrelevante Bank ist, nicht akzeptabel", sagte er.
Die Unicredit wirbt seit langem um die Commerzbank und kontrolliert 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Ab 30 Prozent wäre sie gesetzlich zu einer Übernahmeofferte verpflichtet. Der Bund hält zwölf Prozent an der zweitgrößten deutschen Privatbank.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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