Düsseldorf News: Ambitionierte Ziele im Blick: Rheinmetall stellt Zahlen vor

Unter Deutschlands Waffenfirmen ist Rheinmetall ein Schwergewicht, für die Modernisierung und Aufrüstung von Nato-Armeen ist die Düsseldorfer Firma wichtig. Nun legt sie Geschäftszahlen vor.

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Die Düsseldorfer Königsallee aus der Vogelperspektive. Aktuelle Nachrichten aus und über Düsseldorf hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Düsseldorfer Königsallee aus der Vogelperspektive. Aktuelle Nachrichten aus und über Düsseldorf hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / shokokoart

Nach dem Zukauf eines Schiffbauers stellt Deutschlands größter Rüstungskonzern am Mittwoch seine Jahreszahlen für 2025 vor. Außerdem gibt Konzernchef Armin Papperger bei der Bilanz-Pressekonferenz (10 Uhr) eine Prognose für 2026. Rheinmetall möchte sich von seinem schwächelnden Geschäft als Autozulieferer trennen, um ein reiner Rüstungsanbieter zu werden. Das Waffengeschäft boomt, angesichts der russischen Bedrohung rüsten die Bundeswehr und andere Nato-Armeen auf. Allerdings kommt manch staatlicher Auftrag nicht so schnell wie gedacht, was zuletzt für etwas Ernüchterung gesorgt hatte.

In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres war Rheinmetalls Umsatz um 20 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Wachstumskurs soll fortgesetzt werden und sogar noch steiler nach oben gehen, 2030 soll es im Gesamtjahr ein Umsatz von 50 Milliarden Euro sein. Rheinmetall stellt Artillerie- und Flugabwehr-Geschütze sowie Panzer, Militär-Lastwagen, Munition, Drohnen und seit kurzem auch Schiffe her. Das Düsseldorfer Unternehmen hatte den militärischen Geschäftszweig der Bremer Lürssen-Werft übernommen. Die Firmenzentrale von Rheinmetall ist in Düsseldorf, das größte Werk im niedersächsischen Unterlüß.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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