Börsen: Börsen in Ostasien brechen nach Ölpreisanstieg ein

Der Preis für Brent-Öl springt über 100 Dollar. Die Börsianer in Asien reagieren geschockt, die Kurse brechen im frühen Handel ein.

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Die Börsen in Ostasien haben mit heftigen Verlusten auf den rasanten Anstieg der Ölpreise reagiert. In Tokio stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte im frühen Handel um mehr als 6 Prozent unter die Marke von 53.000 Zählern. Rund 25 Minuten nach Handelsbeginn notierte der asiatische Leitindex bei einem satten Minus von 3,409,92 Punkten oder 6,13 Prozent bei einem Zwischenstand von 52.210,92 Punkten.

Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea. In Seoul verzeichnete der KOSPI nach Handelsbeginn zeitweise ein Minus von 378,55 Punkten - oder knapp 7 Prozent - bei einem Stand von 5.200,17 Zählern.

Der Ölpreis war zuvor infolge des Iran-Kriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) angestiegen. Der Import von Öl ist für die ostasiatischen Volkswirtschaften von herausragender Bedeutung.

Seit Beginn des Iran-Kriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus beim Ölpreis inzwischen auf rund 50 Prozent: Ende Februar lag der Preis noch um die 70 Dollar pro Barrel. Auch die Spritpreise sind seither deutlich angestiegen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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