Streik: Warnstreiks im Nahverkehr werden am Samstag fortgesetzt
Die Gewerkschaft Verdi bestreikt ab Freitagfrüh erneut den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern. Führt der Druck zu schnellen Tarifabschlüssen?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Am Samstag wird in den meisten Regionen in Deutschland weiterhin der Nahverkehr bestreikt. Busse, Trams und U-Bahnen fallen daher aller Voraussicht nach bis auf einzelne Fahrten aus.
Die koordinierte Warnstreik-Aktion begann am Freitagmorgen und brachte den Nahverkehr fast vollständig zum Erliegen. Der von der Gewerkschaft Verdi initiierte Arbeitskampf dauert in den meisten Regionen bis in die Nacht auf Sonntag an. Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die einzigen beiden Bundesländer, die vom Warnstreik ausgenommen waren.
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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