Streik: Streik im Nahverkehr sorgt für längere Staus

Weil Busse und Bahnen bestreikt werden, steigen viele aufs Auto um. Im morgendlichen Berufsverkehr gab es teils deutlich längere Staus.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Streik lesen Sie hier auf news.de. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock / Markus Bormann

Der höchste Wert der 29 untersuchten Städte wurde in Nürnberg gemessen. Hier stieg der Staulevel um 8.00 Uhr auf 84 Prozent - also fast das Dreifache des Jahresdurchschnitts für diese Uhrzeit. Der Staulevel gibt dabei an, wie viel länger eine durchschnittliche Fahrt im Vergleich zu einer Situation ohne Behinderungen durch anderen Verkehr dauert.

Spitzenwerte von Hamburg bis Augsburg

In Augsburg wurden um 8.00 Uhr 77 Prozent erreicht. Das war der zweithöchste Wert der 29 untersuchten Städte. Jahresschnitt um diese Uhrzeit sind dort 25 Prozent. Werte zwischen 71 und 73 Prozent meldeten um 8.00 Uhr auch Hamburg, Wiesbaden, Dresden und Leipzig. Das war überall mehr als doppelt so viel wie der Jahresschnitt 2025 zur selben Uhrzeit.

Spitzenwert in Berlin waren 66 Prozent um 8.00 Uhr - im Vergleich zum Normalwert von 26 Prozent. München kam um 8.00 Uhr auf 65 Prozent statt 27, Köln auf 60 statt 21 Prozent.

Streikfreie Städte ohne Probleme

Keine so großen Ausschläge gab es dagegen in Städten, in denen nicht gestreikt wurde: In Stuttgart maß TomTom um 8.00 Uhr 34 Prozent - nur 12 Punkte mehr als im Jahresdurchschnitt dieser Uhrzeit. In Hannover waren es zur selben Zeit 43 Prozent statt 27.

Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die einzigen beiden Bundesländer, die vom Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ausgenommen waren. Die Gewerkschaft Verdi hatte in allen anderen Bundesländern zum Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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