Streik: Warnstreiks im Nahverkehr am Freitag und Samstag

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt ab Freitagfrüh erneut den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern. Führt der Druck zu schnellen Tarifabschlüssen?

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Am Freitag beginnen in den frühen Morgenstunden vielerorts die nächsten Warnstreiks bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi hat in fast allen Bundesländern für Freitag und Samstag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Beim bundesweiten Warnstreik im ÖPNV Anfang Februar kam der Nahverkehr nahezu komplett zum Erliegen.

Der Warnstreik beginnt regional zu unterschiedlichen Zeiten, entscheidend ist in der Regel der Betriebsbeginn der Verkehrsunternehmen. Zu den ersten betroffenen Unternehmen dürften die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gehören, wo der Betriebstag normalerweise um 3.00 Uhr beginnt.

Nicht gestreikt wird in Niedersachsen und zunächst auch nicht in Baden-Württemberg.

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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