Quentin Griffiths ist tot: Sturz aus Hochhaus- Mode-Millionär (58) stirbt unter mysteriösen Umständen
Trauer beim größten britischen Online-Shop Asos: Mitgründer Quentin Griffiths ist in Thailand aus dem 17. Stock eines Hochhauses gestürzt und gestorben. Der Tod des Mode-Millionärs gibt Rätsel auf.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Quentin Griffiths stirbt bei Sturz aus dem 17. Stock eines Luxushotels
- Millionär gründete den britischen Online-Shop Asos für Mode
- Polizei findet keine Hinweise auf Fremdverschulden
- Angehörige zweifeln jedoch an der Suizid-Theorie
Der britische Multimillionär und Mitgründer des britischen Online-Versandhandels Asos, Quentin Griffiths, ist tot. Rettungskräfte entdeckten den 58-Jährigen am 9. Februar leblos vor einem Hochhaus im thailändischen Badeort Pattaya – er war aus dem 17. Stock gestürzt, wo er als Langzeitgast eine Suite in einem Luxushotel bewohnte. Die Umstände seines Todes sind rätselhaft.
Quentin Griffiths ist tot: Mitgründer des Online-Versandhandels aus Wohnung gestürzt
Griffiths befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls allein in seiner Wohnung, wie unter anderem "t-online" berichtet. Die Eingangstür war von innen verriegelt, Spuren eines Einbruchs fanden die Beamten nicht. Auch Überwachungsaufnahmen zeigten niemanden, der das Apartment hätte betreten können. Eine durchgeführte Obduktion lieferte laut Behörden zunächst keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
Asos bestätigte den Todesfall in einer Stellungnahme:
- "Wir sind tief betroffen vom Tod von Quentin, einem unserer Mitbegründer.Er spielte in den Anfangstagen von Asos eine wichtige Rolle, und wir sind ihm für seinen Beitrag unendlich dankbar", so ein Sprecher.
War es Suizid? Mode-Millonär stritt mit Ex-Frau vor Gericht
Zum Zeitpunkt seines Todes war Griffiths laut BBC in zwei laufende Gerichtsverfahren verwickelt, die ihm nach Einschätzung der Polizei erheblichen Stress bereitet haben könnten. Im Zentrum stand ein Konflikt mit seiner thailändischen Ex-Frau, von der er getrennt lebte.
Sie beschuldigte ihn laut RTL, rund 570.000 Euro aus ihrer gemeinsamen Firma entwendet zu haben. Zudem wurde Griffiths 2025 festgenommen und verhört – der Vorwurf: Er soll Dokumente gefälscht haben, um ohne Wissen seiner Ex-Frau Grundstücke und Unternehmensanteile zu verkaufen. Der 58-Jährige wies sämtliche Anschuldigungen zurück. Außerdem gab es laut "Bild" einen Rechtsstreit um das Sorgerecht für die Kinder.
Tod von Quentin Griffiths unter mysteriösen Umständen - Angehörige zweifeln an Selbstmord-Theorie
Obwohl erste Ermittlungen auf Selbstmord hindeuten, hegen Angehörige erhebliche Zweifel. Ein entscheidender Punkt: Es wurde kein Abschiedsbrief gefunden. Eine Quelle aus dem Familienkreis erklärte gegenüber der "Sun": "Es ist ein echtes Rätsel. Der Ausdruck 'verdächtige Umstände' wurde verwendet, aber wir wissen es einfach noch nicht."
Die Ex-Frau des Mode-Millionärs wies am Freitag jegliche Beteiligung zurück: "Ich habe ihn nicht ermordet." Die abschließende Obduktion könnte allerdings noch Monate dauern. Griffiths hinterlässt fünf Kinder aus zwei Ehen.
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gom/news.de/stg
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