US-Zollpolitik: DIHK zu Zollurteil: Unsicherheit bleibt hoch
Trotz Supreme-Court-Urteils bleibt für deutsche Firmen in den USA die Angst vor neuen Handelsbarrieren. Warum DIHK-Experte Treier weiter zur Vorsicht mahnt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Auch nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA gegen die Zollpolitik von Donald Trump bleibt aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Unsicherheit für deutsche Firmen im US-Geschäft hoch. "Denn es gibt weiterhin andere Instrumente für handelsbeschränkende US-Maßnahmen in Händen der US-Administration, auf deren Einsatz sich die deutsche Wirtschaft einstellen muss", sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin.
Trump hat im Streit um seine aggressive Zollpolitik eine Niederlage vor dem Supreme Court kassiert. Das Oberste Gericht der USA entschied, dass Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er sich auf ein Notstandsgesetz berief, um umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner zu verhängen.
Die Europäische Union sollte aus Sicht des DIHK mit einem kühlen Kopf auf das Urteil und neue mögliche US-Zölle reagieren und sich für Verlässlichkeit der handelspolitischen Rahmenbedingungen für die Unternehmen einsetzen. "Es gilt gegenüber den USA weiterhin die Senkung aller WTO-illegalen Zölle einzufordern – insbesondere im Stahl und Aluminium-Bereich, samt Derivaten." Gleichzeitig müsse die EU dringend ihre Lieferketten diversifizieren und die Unternehmen durch Handelsabkommen unterstützen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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