Friedrich Merz: Grünen-Chefin mahnt Merz zu Schulterschluss mit Frankreich

Wie kommt die europäische Wirtschaft auf die Füße? Wichtig wäre eine gemeinsame Linie der Bundesregierung mit Frankreich, meint die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner.

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Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Grünen-Chefin Franziska Brantner verlangt von Kanzler Friedrich Merz (CDU) gemeinsame Anstrengungen mit Frankreich zur Stärkung der europäischen Wirtschaft. Das Treffen europäischer Staats- und Regierungschefs in Belgien dazu sei überfällig, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Industriepolitik Chinas und der USA sei aggressiv und treffe Europa schwer. "Umso fahrlässiger ist es, dass Friedrich Merz ausgerechnet jetzt den deutsch-französischen Motor stottern lässt", beklagte Brantner. Dieser leiste sich Fingerhakeln mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, statt eine klare gemeinsame Linie für ein europäisches Vorgehen zum Schutz und zur Erneuerung der industriellen Basis zu finden. Während Paris stark dafür plädiert, dass Europa künftig europäische Unternehmen bevorzugen soll - beispielsweise bei öffentlichen Aufträgen - zeigt sich Berlin hier zurückhaltender.

Der effektivste Weg, Bürokratie abzubauen, sei ein einheitlicher europäischer Markt mit einem gemeinsamen Standard, betonte Brantner. Produkte müssten für den gesamten EU-Binnenmarkt zugelassen werden können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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