Donald Trump verklagt JPMorgan: Es geht um Milliarden - deshalb zieht "The Don" wieder vor Gericht
Nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington kündigte die US-amerikanische Großbank JPMorgan Chase im Jahr 2021 mehrere Konten von Donald Trump. Nun zieht der US-Präsident vor Gericht - es geht um Milliardensummen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump zerrt Großbank vor Gericht - es geht um Milliarden US-Dollar
- JPMorgan Chase sperrte Trump-Konten nach Sturm aufs Kapitol im Januar 2021
- US-Präsident bleibt bei Verschwörungstheorie zu Wahlbetrug nach Niederlage gegen Joe Biden
Donald Trump hat mal wieder die Klagewut gepackt: Jetzt geht der US-Präsident juristisch gegen die Großbank JPMorgan Chase vor und verlangt Schadenersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden US-Dollar. Auslöser des Rechtsstreits ist die Kündigung seiner Bankkonten im Jahr 2021, die nach dem gewaltsamen Eindringen seiner Anhänger in das Kapitol erfolgte.
Donald Trump zieht vor Gericht und fordert Milliarden US-Dollar
Die Ende Januar 2026 beim Gericht in Florida eingereichte Klage richtet sich nicht nur gegen das Finanzinstitut selbst, sondern nimmt auch dessen Vorstandschef Jamie Dimon persönlich ins Visier. Bereits vor der Klageeinreichung hatte Trump angekündigt, gegen JPMorgan vorzugehen. Zudem kritisierte er die Bank of America, die eine Einzahlung über eine Milliarde Dollar zurückgewiesen haben soll.
Trump-Konten nach Sturm aufs Kapitol gekündigt - nun will "The Don" Vergeltung
Wie aus der vom US-Sender "CNBC" veröffentlichten Klageschrift hervorgeht, setzte JPMorgan Chase Trump am 19. Februar 2021 über die bevorstehende Kontoauflösung in Kenntnis. Die Bank räumte ihm und mehreren seiner Unternehmen eine Frist von zwei Monaten ein. Die Folgen dieser Entscheidung waren laut Klage erheblich: Trump und seine Firmen mussten demnach auf weniger vorteilhafte Bankverbindungen bei anderen Instituten ausweichen. Darüber hinaus landeten sie auf einer schwarzen Liste im Bereich der Vermögensverwaltung, was ihre geschäftlichen Möglichkeiten zusätzlich einschränkte.
Großbank kündigt Geschäftsbeziehung mit "The Don" - Politische Motivation oder legitimes Risikomanagement?
Die Rechtsvertreter Donald Trumps werfen JPMorgan Chase vor, die Kontoschließungen aus politischen Beweggründen veranlasst zu haben. Diese Darstellung weist das Finanzinstitut entschieden zurück. Die Bank wiederum betont, dass sie Kundenbeziehungen ausschließlich dann beende, wenn rechtliche oder regulatorische Risiken bestünden. Politische oder religiöse Überzeugungen spielten bei solchen Entscheidungen keine Rolle, so die Position des Geldhauses. Der Zeitpunkt der Kündigung – wenige Wochen nach den Ereignissen am Kapitol – dürfte im Gerichtsverfahren eine zentrale Rolle spielen, wenn beide Seiten ihre gegensätzlichen Standpunkte darlegen.
Anhänger von Donald Trump stürmten das US-Kapitol - Republikaner hält an Verschwörungstheorie über Wahlbetrug fest
Am 6. Januar 2021 stürmten Trump-Anhänger gewaltsam das Parlamentsgebäude in Washington. Ihr Ziel war es, die offizielle Bestätigung von Joe Bidens Wahlsieg durch den Kongress zu verhindern. Trump hatte zuvor wochenlang unbelegte Betrugsvorwürfe erhoben und seine Unterstützer kurz vor dem Angriff bei einer Kundgebung aufgeheizt. Nach den Ereignissen verlor Trump nicht nur seine Bankverbindungen, sondern auch seine Accounts auf wichtigen sozialen Netzwerken. Dagegen ging er ebenfalls gerichtlich vor. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn endeten nach seinem Wahlsieg im Herbst 2024 ergebnislos. Unmittelbar nach Antritt seiner zweiten Amtszeit begnadigte er sämtliche Kapitol-Angreifer.
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loc/news.de/dpa/stg
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