Donald Trump: Dax mit leichten Verlusten - Trump in Davos erwartet
Der deutsche Aktienmarkt bleibt im Korrekturmodus. Lesen Sie hier den kompletten Bericht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der deutsche Aktienmarkt bleibt im Korrekturmodus. Nachdem sich zuletzt die Unsicherheit wegen der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump wieder verstärkt hat, warten Anleger gespannt auf dessen Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Der deutsche Leitindex Dax sank in den ersten Handelsminuten um 0,3 Prozent auf 24.623 Punkte. Er blieb damit deutlich über seinem bisherigen Wochentief. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stabilisierte sich um 0,1 Prozent auf 30.829 Punkte, während sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kaum bewegte. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt ebenfalls deutlich korrigiert.
US-Präsident Trump hatte den jüngsten Rückschlag am Wochenende mit Zolldrohungen gegen acht europäische Länder im Streit um Grönland ausgelöst. Von seinem Rekordstand bei 25.507 Punkten aus der Vorwoche rutschte der Dax zwischenzeitlich um 1.000 Punkte ab und gab damit die Gewinne im laufenden Jahr von gut vier Prozent fast komplett wieder ab.
Der Anlagestratege Henry Morrison-Jones von der UBS erinnerte die Anleger daran, dass die so wichtigen Anleihemärkte für gewöhnlich zwischen dem vierten und sechsten Tag den Höhepunkt ihrer Reaktion auf Ankündigungen wie die neuen Trump-Pläne "Zölle 2.0" erreichen. Bislang sei sie recht moderat gewesen, so der Experte. Dabei wäre es gerade ein stärkerer Zinsanstieg, der Trump von aggressiver Rhetorik abbringen könnte.
Am verwundbarsten sieht Morrison-Jones die Branchen Automobil, Chemie und Bau. Der Auto-Branchenindex war am Montag zeitweise auf einen Tiefststand seit Oktober abgesackt. Nun tendieren BMW, VW und Mercedes kaum verändert.
Um sechs Prozent aufwärts geht es für Qiagen, die am Vortag kurz vor Handelsende bereits zweistellig angesprungen waren. Um den Diagnostikspezialisten ranken sich einmal mehr Übernahmespekulationen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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