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Verkaufsoffener Sonntag am 21.07.2024: Sommerlicher Shoppingspaß! Wann und wo ist am Sonntag verkaufsoffen?

Sommer, Sonne, Shopping! Wenn am nächsten Sonntag vielerorts die Läden öffnen, können Sie sich nicht nur einen neuen Bikini gönnen, sondern diesen auch gleich noch im Freibad ausprobieren. Bei uns finden Sie alle Infos über die Verkaufsöffnungen am 21.07.2024 und welche Bundesländer teilnehmen.

Shoppen nach Lust und Laune beim verkaufsoffenen Sonntag in Ihrer Stadt. (Foto) Suche
Shoppen nach Lust und Laune beim verkaufsoffenen Sonntag in Ihrer Stadt. Bild: Adobe Stock / redaktion93

Wie ein Blick in den Kalender zeigt: Wir haben nun schon wieder Mitte Juli. Wer die Lust verspürt, den kommenden Sonntag produktiv zu nutzen und zum Beispiel durch die Stadt und über den Markt zu schlendern oder einfach in den Geschäften ein paar Kleinigkeiten kaufen will, hat dazu in manchen Städten an diesem Sonntag die Möglichkeit. Besonders im Sommer erfreuen sich verkaufsoffene Sonntage bundesweit großer Beliebtheit. In diesen Bundesländern und Städten ist am 21.07.2024 verkaufsoffen.

Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten und können kurzfristigen Änderungen unterliegen.

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Wann und wo ist am 21.07.2024 verkaufsoffen in Deutschland?

In einigen Bundesländern, nämlich 6 an der Zahl, in Deutschland gibt es an diesem Sonntag, 21. Juli, einen verkaufsoffenen Sonntag. Die 13 verschiedene Städte teilen sich auf die Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein auf.

Die Öffnung von Geschäften an Sonntagen unterliegt den landesspezifischen Regelungen der Ladenöffnungszeiten. Gemäß dieser Vorschriften müssen Läden normalerweise an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben, wobei bestimmte Ausnahmen zugelassen sind. Die Entscheidung über diese Ausnahmen für Sonntagsverkäufe fällt in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Bundesländer, was zu variierenden Regelungen führt. Während die meisten Länder bis zu vier verkaufsoffene Sonntage jährlich gestatten, bieten einige, wie zum Beispiel Berlin, bis zu acht solcher Tage an. Unabhängig vom Bundesland darf der Laden an diesen Tagen allerdings nicht länger als fünf Stunden geöffnet sein. Zudem bedarf es eines besonderen Anlasses für die Sonntagsöffnung, wie beispielsweise eines Marktes, einer Messe oder eines Events, das für die lokale Gemeinschaft von Bedeutung ist.

Verkaufsoffener Sonntag in Bayern zum 21.07.2024

Das Bundesland Bayern richtet sich nach den Empfehlungen des Ladenschlussgesetzes des Bundes. Das Ladenschlussgesetz gibt hier jährlich vier Sonntage vor, an denen die Läden geöffnet haben dürfen. Ausnahmen dürfen die Städte und Kummunen selbst beschließen. Für verkaufsoffene Sonntage sind allerdings konkrete Anlässe, wie Messen, Märkte oder sonstige Veranstaltungen erforderlich. Für Bayern sind Sonntagsöffnungen in diesen Städten und Gemeinden notiert:

  • Massing
  • Hebertshausen (Pfarrfest)
  • Zirndorf (Stadt- und Brauereihoffest)
  • Beilngries (Altstadtfest)
  • Wunsiedel

Verkaufsoffener Sonntag in Hessen

Zu Ostern und Pfingsten, am Volkstrauertag und auch zu Fronleichnam wird in Hessen nach hessischem Ladenöffnungs-Gesetz nie ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Dafür sind aber an bis zu vier anderen Sonntagen im Jahr Ladenöffnungen erlaubt. Kommunen und Städte dürfen aber sogar weitere Ausnahmen festlegen. Gemütliches Shoppen gibt es diesen Sonntag in den folgenden hessischen Städten und Gemeinden:

  • Willingen (Upland) (Touristische Sonderöffnung)
  • Hannoversch Münden (Große Altstadtfest)

Verkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen zum 21. Juli

In Niedersachsen dürfen Geschäfte an Sonntagen - außer in den Seebädern - vier Mal im Jahr von 13:00 bis 18:30 Uhr geöffnet werden. Niedersachsen hält sich damit an die bundesweiten Regelungen. Offene Türen aufgrund von Sonntagsöffnungen finden Sie im Bundesland Niedersachsen in Städten:

  • Peine (Mobility Summer)

Verkaufsoffener Sonntag in Nordrhein-Westfalen

Die Möglichkeit zu einem ausgiebigen Ladenbummel gibt es am Sonntag in den folgenden nordrhein-westfälischen Städten:

  • Bad Münstereifel (Kirmes)

Nordrhein-Westfalen erlaubt vier Sonntage im Jahr, an denen Geschäfte öffnen dürfen. Nicht gestattet sind dabei aber der erste und zweite Weihnachtsfeiertag, der Ostersonntag und der Pfingstsonntag. Dafür sind aber Sonntage im Dezember vorgesehen.

Verkaufsoffener Sonntag in Rheinland-Pfalz am 21. Juli

Offene Türen aufgrund von Sonntagsöffnungen finden Sie im Bundesland Rheinland-Pfalz in folgenden Städten:

  • Freinsheim (Stadtmauerfest)
  • Maikammer (Kerwe)

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat keine Sonderregelungen für verkaufsoffene Sonntage erlassen. Hier gilt also nach dem Bundesgesetz: Maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr, jedoch nicht an Feiertagen.

Verkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein zum 21.07.2024

Für Schleswig-Holstein sind sonntägliche Einkaufs-Gelegenheiten in folgenden Städten notiert:

  • Eckernförde (Bäderregelung (SH))
  • Henstedt-Ulzburg (HU-BecksDays)

In Schleswig-Holstein gelten im Großen und Ganzen die bundeseinheitlichen Regelungen für verkaufsoffene Sonntage. Das Ladenschlussgesetz gestattet hier vier Sonntage für Verkaufsöffnungen. Ausnahme bilden in Schleswig-Holstein aber sogenannte touristisch relevante Orte, wie See- und Kurbäder. Hier greift §10 des Ladenschlussgesetzes (bis zu 40 verkaufsoffene Sonntage im Jahr).

Verkaufsöffnungen am Sonntag im Europa-Überblick

Außer kleinere Geschäfte in Bahnhöfen und Flughäfen dürfen bei unseren Nachbarn in Österreich nur Tankstellen sonntags geöffnet haben. Für alle anderen Läden gibt es ein generelles Verbot. Italien erlaubt 8 verkaufsoffene Sonntage, ansonsten sind Ladenöffnungen verboten. Bestimmte weiterführende Regelungen gelten dagegen für einzelne große Städte, wie Mailand oder Rom. In der Hauptstadt sind die Adventssonntage beispielsweise verkaufsoffen. 5 verschiedene Termine für verkaufsoffene Sonntage stehen den französischen Händlern zur Verfügung. Bei unseren westlichen Nachbarn dürfen außerdem Großstädte auch noch weitere Sonntage für Ladenöffnungen festsetzen.

Wie hat sich der verkaufsoffene Sonntag eigentlich entwickelt?

Bis sich die großen Kaufhäuser Ende des 19. Jahrhunderts durchsetzten, hatten viele Geschäfte in Deutschland die gesamte Woche von 5:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. 1891 wurde beschlossen, dass alle Geschäfte sonntags nur fünf Stunden öffnen durften. Die allgemeine Sonntagsruhe in Geschäften wurde erst 1919 eingeführt und beeinflusste auch die folgenden Ladenschlussgesetze in der Bundesrepublik Deutschland. Sonderregelungen gelten heute für Bahnhöfe, Flughäfen und Geschäfte in den Nord- und Ostseebädern. Zu bestimmten Anlässen sind jährlich vier Einkaufssonn- und Feiertage möglich. Der Verkauf darf jedoch die sechs Stunden nicht überschreiten und muss außerhalb der Hauptgottesdienste der örtlichen Kirche stattfinden. Die einzelnen Bundesländer können jedoch diese Beschränkungen jeweils in Eigenverantwortung erweitern.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde automatisiert erstellt. Die maßgeblichen Informationen der Veranstaltungen stammen von den entsprechenden kommunalen Webseiten. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

/roj/news.de

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