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Benzinpreise in Deutschland: Preis-Schock! So viel müssen Autofahrer jetzt zahlen

Autofahrer müssen bald tiefer in die Tasche greifen. Die Benzinpreise sind jetzt schon so hoch wie noch nie und dürften in den nächsten Monaten weiter ansteigen. So viel sollen Super und Co. bald kosten.

Die Benzinpreise werden weiter steigen, prognostizieren Experten. (Symbolfoto) Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Autofahrer blicken aktuell nicht gerne auf die Preistafeln an Tankstellen. Denn die Spritpreise werden immer höher. Jetzt haben die Preise im August einen neuen Höchststand erreicht. Und ein Abwärtstrend für Verbraucher:innen ist noch nicht in Sicht - im Gegenteil.

Preisexplosion: Benzinpreise in Deutschland rasant gestiegen

Tanken war für die Fahrer von Benzinautos laut ADAC im August so teuer wie in keinem Monat zuvor in diesem Jahr. Ein Liter Super E10 kostete im Durchschnitt 1,557 Euro und damit einen Cent mehr als im Juli, teilte der Autoclub am Mittwoch mit. Aktuell koste der Liter im Durchschnitt 1,558 Euro. Diesel-Fahrer tankten im August für 1,386 Euro und damit 0,3 Cent günstiger als im Juli. Aktuell koste der Liter im Schnitt 1,387 Euro. Am günstigsten sei das Tanken meist abends zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr, teilte der ADAC mit.

Schock-Prognose! Benzinpreise steigen in den nächsten Jahren immer weiter an

In den nächsten Monaten könnte die Preisschraube an Tankstellen deutlich stärker angezogen werden, berichtet das "Handelsblatt". Denn die Parteien wollen die Klimapolitik endlich ändern, um nicht noch mehr klimabedingte Folgen auszulösen. Sozial gerecht sollen die Klimapläne umgesetzt werden, meinen sie - doch das sei ein Widerspruch, lässt eine Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vermuten, weil die Ziele nur gelingen, wenn die Mobilität teurer wird.

Demnach könnten die Benzinpreise in Zukunft um etwa 70 Cent steigen. Das bedeutet rein rechnerisch, dass eine Familie in der Stadt 700 Euro und eine auf dem Land, mit zwei Autos, 1.800 Euro mehr zahlen müsste, schreibt das DIW. Der Grund für mögliche Mehrkosten ist auch in einemProjektionsbericht des Umweltbundesamtes festgeschrieben. In dem von der Bundesregierung bestellten Gutachten, das Gutachter vom Ökoinstitut bis zum Fraunhofer errechnet haben, wurden die Emissionen von 2021 bis 2024 berechnet. Allein im Autosektor werden die Ziele in diesem Jahr , um 7 Millionen Tonnen verfehlt. Bis 2022 sollen 20 Millionen Tonnen allein durch den Verkehr entstehen. Sollte der Bundesverkehrsminister die Zahlen bestätigen, müssten laut Klimaschutzgesetzmaßnahmen ergriffen werden. Die könnten für Autofahrer richtig teuer werden.

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bos/news.de/dpa

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