Produktrückruf im April 2026: Radsportler aufgepasst - KTM ruft Rennräder und Gravelbikes zurück
Wer ein Fahrrad der Marke KTM besitzt, sollte dieses lieber erst einmal stehen lassen: Der bekannte Fahrradhersteller aus Österreich ruft aktuell Tausende Rennräder und Gravelbikes zurück. Grund für den Rückruf sind Sicherheitsbedenken.
Von news.de-Redakteur Felix Schneider - Uhr
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- Der Fahrrad-Hersteller KTM ruft aktuell tausende Fahrräder zurück
- Grund dafür sind Sicherheitsbedenken aufgrund eines Qualitätsmangels
- Allein in Deutschland wurden 1.200 der betroffenen Modelle verkauft
Mehr zu aktuellen Produktrückrufen finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Mehrere tausend Rennräder und Gravelbikes des österreichischen Herstellers KTM werden derzeit zurückgerufen. Der Hersteller äußerte Sicherheitsbedenken hinsichtlich der verkauften Räder. Welches Problem genau vorliegt und welche Modelle vom Rückruf betroffen sind, erklären wir Ihnen hier.
Diese Fahrräder sind vom KTM-Rückruf betroffen
Laut den Infos auf der Webseite des Herstellers kam es in der Produktion der Carbonfelgen für die Modelle KTM Revelator Alto Master (2026) und Gravelator Elite (2026) offenbar zu einem Qualitätsmangel. Dieser wurde bei einer "sehr kleinen Quote im Promillebereich der KTM Carbon Felge" festgestellt. Genauer: An vier Rädern wurde der Mangel erkannt. Der Hersteller erklärt, dass der Mangel nicht zwingend optisch erkennbar sei.
Geschäftsführer Stefan Limbrunner erklärte auf Anfrage der "Bild": "Bei Endoskopie-Untersuchungen sind Unebenheiten in den Carbonfelgen bemerkt worden. Wir wissen noch nicht, wie sich das auswirkt." Derzeit ist also unklar, ob die Unebenheiten in den Felgen möglicherweise zu Unfällen führen könnten. Bestätigte Schadensfälle gebe es bisher keine, so Limbrunner. Auch Unfälle im Radsport seien noch nicht gemeldet worden.
Wie sollen betroffene Kunden nun handeln?
Insgesamt seien in Europa etwa 3.000 der vom Rückruf betroffenen Modelle verkauft worden - allein in Deutschland waren es 1.200 Stück. Wer eines der vom Rückruf betroffenen Fahrräder gekauft hat, soll sich an seinen jeweiligen Fahrradhändler wenden. Dabei müssen nicht die kompletten Räder zurückgegeben werden: Die Felgen werden schlicht ausgebaut, zur Überprüfung nach Österreich versendet und im Zweifelsfall ausgetauscht.
Wer ein betroffenes Modell gekauft hat, soll dieses unverzüglich zur Kontrolle bringen und nicht mehr fahren. Modelle, die mit bereits überprüften Laufrädern ausgestattet sind und neu ausgeliefert werden, sollen mit dem Hinweis "Quality Approved" ausgestattet werden. In diesem Fall sind die Räder nicht vom Rückruf betroffen.
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sfx/ife/news.de
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