Fernsehen: Neue "Wäldern"-Filme: Eine Fremde wird zur Gefahr
Laras Vater kehrt von den Toten zurück – und bringt eine wichtige Aufgabe mit. Gleichzeitig zieht eine unheimliche Fremde in das Haus ihrer Großeltern. Was steckt dahinter?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Halloween ist schon wieder eine Weile vorbei, da lässt die ARD Tote auferstehen. Und nicht nur das: Auch Besuche aus einer Parallelwelt sind in der Reihe "Wäldern" eine Selbstverständlichkeit. Von übersinnlichen Kräften, mysteriösen Symbolen und einer eigentümlichen Sprache ganz zu schweigen.
Vor mehr als zwei Jahren erschienen die ersten beiden Folgen um Musiklehrerin Lara Glanz (Rosalie Thomass), die ihre verschollene Nichte sucht. Nun sind die Teile 3 und 4 fertig. Beide sind schon in der ARD-Mediathek zu sehen (seit 4. November). "Der lebende Tote" wird zudem am 11. November im Ersten ausgestrahlt, "Das reine Herz" eine Woche später (18. November) - jeweils um 20.15 Uhr.
Während im dritten Teil Laras Vater (Sven-Eric Bechtolf) von den Toten zurückkehrt und eine wichtige Aufgabe im Gepäck hat, brilliert in der vierten Episode Bibiana Beglau als Wanda Schill. Die Frau ist plötzlich in das Haus von Laras Großeltern eingezogen und wird dort in mehrfacher Hinsicht zu einem Problem. Schills Blick ist ebenso streng wie ihre Frisur. Und Beglau spielt die einschüchternde Figur auf eindringliche Weise.
Ein bisschen Vorwissen ist erforderlich
Die beiden neuen Folgen setzen die Vorgeschichte gewissermaßen voraus. Wer das Geschehen nicht mehr erinnert, mehr über die Figuren und ihre Verhältnisse zueinander wissen möchte oder sich noch mal in die mystische Materie einarbeiten mag, kann die alten Episoden in der Mediathek schauen.
Ansonsten ist wichtig zu wissen: Wäldern ist ein fiktives Städtchen in Nordrhein-Westfalen. Hier ist es so ruhig und beschaulich, dass es in der ersten Meldung in den Radionachrichten nach jener über die Flucht von Laras Schwester Greta (Narges Rashidi) aus dem Gefängnis um einen defekten Getränkeautomaten geht. Greta könnte bewaffnet sein, die Polizei sucht sie.
Musiklehrerin Lara wiederum ist in ihre Heimat zurückgekehrt, um nach ihrer verschollenen Nichte zu suchen - das ist schon Grundlage der ersten beiden Folgen. Die 14-Jährige war während einer Kirchenfreizeit wie vom Erdboden verschluckt worden - und das ist wörtlich zu verstehen.
Starke Kontrahentinnen
Und hier kommt Wanda Schill ins Spiel: Auch sie ist eine "Wiedergängerin" aus der "Anderwelt". Indem sie das Haus der Großeltern bezogen hat, verhindert sie, dass Lara und Greta ihren Posten als "Türhüterinnen" einnehmen können. Und offenbar geraten genau jene in Gefahr, die Lara am Herzen liegen.
Es folgt ein Machtkampf, der natürlich nicht unmittelbar körperlich ausgefochten wird. Vielmehr nimmt Heilerin Dorothea (Sabine Vitua) mit ihren übersinnlichen Kräften entscheidenden Einfluss. Und in Schills qualvoll verzerrtem Gesicht wird deutlich, was der Konflikt ihr abverlangt.
Im ersten der beiden neuen Teile schüchtert indes die Schuldirektorin (Tanja Schleiff) Lara ein: Die Welt gerate aus den Fugen, überall lauerten Gefahren, Freunde würden zu Feinden, raunt sie der Musiklehrerin zu. "Ich geb' Ihnen einen guten Rat: Passen Sie auf sich und Ihre Liebsten auf. Auch wenn es nicht mehr helfen wird."
Doch wer steht auf wessen Seite? Wer führt was im Schilde? Wem kann man vertrauen? Und warum kann Lara ihren toten Vater sehen, Greta aber nicht? "Vielleicht ist es nur in meinem Kopf", sagt Lara. Und ein befreundeter Polizist stellt fest: "Seit du hier bist, passieren ganz schön seltsame Sachen".
Wem das Okkulte, das Mystische in den ersten beiden "Wäldern"-Folgen zugesagt hat, der sollte auch jetzt auf seine Kosten kommen. Viele Szenen spielen im Dunkeln, im Untergrund, im Kalten. Allerdings braucht man hin und wieder etwas Geduld, phasenweise ziehen sich die anderthalb Stunden pro Film ein wenig.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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