TV: Demokratie braucht viele Stimmen: Aktion für unabhängigen Journalismus
Eine bundesweite Aktionswoche will die Bedeutung von professionellem Journalismus in den Mittelpunkt rücken - auch mit einem deutlich sichtbaren Zeichen mitten in der Hauptstadt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Öffentlich-rechtliche und private Sender, Zeitungen und Zeitschriften machen erstmals gemeinsam mit einer bundesweiten Aktion auf die Bedeutung von professionellem Journalismus aufmerksam. Und das nun auch in Berlin sehr auffällig: Am Haus der Presse in der Hauptstadt wurde ein Banner mit der Botschaft "Demokratie braucht viele Stimmen" aufgehängt.
Unter diesem Motto steht auch die Aktionswoche, bei der vom 14. bis 19. September Beiträge und Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant sind. "Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar und hörbar bleiben. Genau dafür steht unsere Initiative. Mit der Gestaltung des Hauses der Presse tragen wir diese Botschaft jetzt auch optisch nach außen", erläuterte Jörg Eggers, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), laut einer Mitteilung.
Der BDZV sowie unter anderem der Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) und der Medienverband der freien Presse (MVFP) haben ihren Sitz im Haus der Presse im Berliner Stadtteil Kreuzberg.
An der Aktionswoche rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September beteiligen sich unter anderem ARD, ZDF, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 sowie zahlreiche Medienverbände wie der BDZV, MVFP und der Verband Privater Medien (Vaunet).
Aktion nimmt Plattformen und KI in den Blick
Mit der Aktion wollen die beteiligten Medien und Verbände auch auf Veränderungen durch große Online-Plattformen und Künstliche Intelligenz aufmerksam machen. Immer mehr Inhalte verbreiteten sich schnell und ungeprüft, hieß es. Für viele Menschen werde es dadurch schwieriger zu erkennen, welchen Aussagen, Texten oder Bildern sie vertrauen könnten.
Professioneller Journalismus könne in dieser Situation Orientierung bieten, argumentieren die Initiatoren. Informationen würden recherchiert, überprüft und eingeordnet. Die Aktion solle dabei nicht für einzelne Medienhäuser oder Geschäftsmodelle werben, sondern für eine vielfältige Medienlandschaft und die Bedeutung journalistischer Berichterstattung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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